Logo newsbot.ch

Wirtschaft

Corona: Die Anliegen der Jungen müssen Gehör finden

  • Corona: Die Anliegen der Jungen müssen Gehör finden
    Corona: Die Anliegen der Jungen müssen Gehör finden (Bild: Avenir Suisse)
  • Corona: Die Anliegen der Jungen müssen Gehör finden
    Corona: Die Anliegen der Jungen müssen Gehör finden (Bild: Avenir Suisse)
2021-04-07 19:20:13
newsbot by content-proivder.ch GmbH
Quelle: Avenir Suisse

Während der Krise dürfen auch die Anliegen der Jungen nicht vernachlässigt werden, denn die Massnahmen des Bundes treffen sie besonders hart, wie Avenir Suisse mitteilt.

Die psychischen Beschwerden nehmen zu. Gleichzeitig steigen die Staatsschulden rasant, was die Sorgen erhöht, dass die Jungen in der Zukunft nochmals das Nachsehen haben.

Während der Krise dürfen auch die Anliegen der Jungen nicht vernachlässigt werden, denn die Massnahmen des Bundes treffen sie besonders hart. Die psychischen Beschwerden nehmen zu.

Gleichzeitig steigen die Staatsschulden rasant, was die Sorgen erhöht, dass die Jungen in der Zukunft nochmals das Nachsehen haben. Die Coronamüdigkeit erdrückt uns.

Die Krise verlangt von uns allen viel ab und die ergriffenen Massnahmen schränken unseren Alltag enorm ein. Einen Teil der Gesellschaft treffen die Einschränkungen überproportional: die Jungen.Die Covid-Bekämpfung könne nicht einzig die Minimierung von Infektionszahlen und Covid-19-Todesfällen zum Ziel haben, sondern muss die Gesundheit, ja das Wohlergehen der Menschen – der Alten wie der Jungen – im Blick haben.

Die Kollateralschäden der Massnahmen seien unübersehbar: Gemäss Studien der Zürcher Hochschule der angewandten Wissenschaften (ZHaW) haben die psychischen Beschwerden unter den Studierenden im Corona-Jahr stark zugenommen. Über 27% beklagen depressive Symptome.

Bei den Frauen liegt der Wert gar bei 31%. Bei der letzten Gesundheitsbefragung im Jahr 2017 wiesen 8,6% der Erwachsenen im gleichen Alterssegment und mit ähnlichem Ausbildungsstand depressive Symptome auf.

Das seien alarmierende Tendenzen. Weiter beklagen die Studierenden grosse Unsicherheiten bezüglich der sozialen Kontakte und der langfristigen Auswirkungen der Pandemie.

Die Bedrohung einer Corona-Erkrankung fällt im Gegenzug bei Jungen gering aus: Das Medianalter der Covid-Todesfälle liegt in der Schweiz bei 85 Jahren.Die Jungen haben die Corona-Massnahmen bisher stets mitgetragen und somit einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft geleistet. Darauf können sie zurecht stolz sein.

Doch der Generationenvertrag gerät immer stärker in eine Schieflage. Junge Menschen müssen ihre Bedenken und Sorgen äussern können, ohne dass sie dafür diffamiert oder ihre Probleme kleingeredet werden.

Die Krise trifft uns alle, nicht nur die Älteren und die Vorerkrankten. Das Krisenmanagement sollte beim Erlass von Massnahmen die Gesundheit der jüngeren Generationen und deren Wohlbefinden nicht vernachlässigen.

Überdies sollte der Staatskasse Sorge getragen werden, damit die kommenden Generationen nicht gleich ein zweites Mal das Nachsehen haben. Sonst riskiert die Politik zusehends, dass sich Junge nach über einem Jahr Geduld vermehrt den oft fragwürdigen Corona-Demonstrationen anschliessen.Kaan Bayir arbeitet seit Januar 2020 bei Avenir Jeunesse.

Nebenbei sei er zurzeit bei der Credit Suisse im Group Sanctions Handling tätig. Zuvor arbeitete er bei der Zürcher Kantonalbank.

Derzeit absolviert er ein Bachelorstudium in Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre an der Universität Zürich..

Suche nach Stichworten:

Alten Corona: Anliegen Gehör



Newsticker


Kanton Bern

Moderna-Impfstofflieferung erneut verzögert – Reaktion des Kantons Bern


Kantonspolizei Solothurn

Recherswil: Chemische Substanz in Erotikbetrieb festgestellt


Kantonspolizei Aargau

Aarau: Tätliche Auseinandersetzung nach Fussballspiel (Zeugenaufruf)


Stadtpolizei St. Gallen

Hoher Sachschaden bei Auffahrunfall


Stadtpolizei St. Gallen

Vier fahrunfähige Personen angehalten