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Winterthur startet mit 11 608 Kindern und Jugendlichen ins neue Schuljahr

2020-09-10 16:05:17
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Quelle: Stadt Winterthur

Am kommenden Montag starten 11 608 Kinder und Jugendliche ins neue Schuljahr, wie die Stadt Winterthur schreibt.

Das seien exakt 100 Schülerinnen und Schüler mehr als im Vorjahr und insgesamt so viele wie noch nie. Auch die Anmeldezahlen in der Schulergänzenden Betreuung stellen einen Rekord dar.

Zudem startet Winterthur mit einer neuen Kleingruppenschule auf der Primarstufe für Kinder mit speziellem Unterstützungsbedarf. Die digitalen Unterrichtsformen und Lerntools werden aufgrund der Erfahrungen aus dem coronabedingten Fernunterricht weiter optimiert.Am kommenden Montag starten 11 608 Kinder und Jugendliche ins neue Schuljahr.

Das seien exakt 100 Schülerinnen und Schüler mehr als im Vorjahr und insgesamt so viele wie noch nie. Auch die Anmeldezahlen in der Schulergänzenden Betreuung stellen einen Rekord dar.

Zudem startet Winterthur mit einer neuen Kleingruppenschule auf der Primarstufe für Kinder mit speziellem Unterstützungsbedarf. Die digitalen Unterrichtsformen und Lerntools werden aufgrund der Erfahrungen aus dem coronabedingten Fernunterricht weiter optimiert.Auch dieses Jahr beginnt das neue Winterthurer Schuljahr mit eindrücklichen Zahlen und neuen Rekorden.

Für 1212 Kinder heisst es am Montag das erste Mal, den Schultornister zu packen. Das seien 33 Erstklässlerinnen und Erstklässler mehr als im letzten Jahr.

Total werden in Winterthur 327 (Vorjahr 321) Primarklassen und 136 Sekundarklassen (Vorjahr 134) für 2525 Oberstufenschülerinnen und –schüler geführt.Zum ersten Mal in den Kindergarten gehen 1177 Kinder. Für die total 2349 Kindergartenkinder wurden 125 Kindergartenklassen gebildet, wovon zwei Abteilungen als Wald- respektive Naturkindergarten geführt werden.

Insgesamt werden also 11 608 Kinder und Jugendliche in einer der 588 geführten Klassen in Winterthur zur Schule gehen.Bis auf wenige Kleinpensen und einige Fachstellen – vor allem im Bereich Heilpädagogik – konnten für das neue Schuljahr die nötigen Lehrer- und Lehrerinnenstellen besetzt werden. Die total 1322 kantonalen Lehrpersonen teilen sich in 264 männliche und 1058 weibliche Fachkräfte auf.

Hinzu kommen die von der Stadt angestellten Lehrpersonen. 170 davon unterrichten in der Sonderschulung, 96 in der Mechatronik Schule Winterthur (MSW) oder im Berufsvorbereitungsjahr Profil.  Für die Stadt Winterthur bleibt es eine grosse Herausforderung, in allen vier Schulkreisen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort genügend Schul- und Betreuungsraum zur Verfügung stellen zu können.

Als Grundlage der rollenden Schulraumplanung für die kommenden Jahre werde regelmässig eine Entwicklungsanalyse erstellt. Die neuste Prognose sei zurzeit in Bearbeitung.

Für den stark wachsenden Schulraumbedarf im Kreis Oberwinterthur werde der vom Volk genehmigte Ersatzneubau des Schulhauses Wallrüti Entspannung bringen. Die ersten Bauvorbereitungen starten kommende Woche.Die Zahl der angemeldeten Kinder in der Schulergänzenden Betreuung steigt von Jahr zu Jahr.

Das sei auch beim Schulstart am kommenden Montag nicht anders: Mittlerweile nutzen 3454 Kinder dieses Angebot, was 37,5 Prozent aller Primarschul- und Kindergartenkinder entspricht. Im Vergleich: 2017 nutzten noch 2907 Kinder dieses Angebot.

Das ergibt eine Zunahme von 547 betreuten Kindern innerhalb von nur drei Jahren. Das Betreuungsangebot entspreche einem klaren gesellschaftlichen Bedürfnis und erfordert entsprechend zusätzlichen Raum- und Personalbedarf.

Zu den Anmeldungen in der Kindergarten- und Primarstufe kommen 110 Jugendliche hinzu, die das Angebot Mittagstisch-Sek nutzen.Um die Kinder und die Mitarbeitenden der Betreuungseinrichtungen zu schützen, werde nach einem Schutzkonzept gearbeitet. Insbesondere die Hygiene beim Essen und in den Räumen habe einen hohen Stellenwert.

Aber auch die Gruppenstruktur oder die Aktivitäten werden den Anforderungen angepasst. Das Schutzkonzept werde laufend den neuen Erkenntnissen angeglichen und sei auf der städtischen Internetseite aufgeschaltet. 89 Prozent der Kinder, die am Montag in den Kindergarten eintreten, haben im Vorschulalter bereits eine Kita oder eine Spielgruppe besucht.

In diesen Einrichtungen wurden sie sprachlich und sozial auf den Kindergarten vorbereitet. Sie wissen, wie man sich in einer Gruppe verhält, kennen Verse, Lieder, Rituale und seien vom Elternhaus abgelöst.

Fremdsprachig aufwachsende Kinder haben die deutsche Sprache verstehen und sprechen gelernt. Die Anzahl der Kinder, die eine Kita oder Spielgruppe besuchen, nimmt jährlich zu.

Die Fachstelle Frühe Förderung sei darum besorgt, dass auch Kinder aus sozial benachteiligten und belasteten Elternhäusern durch Integrationsprogramme und den Besuch einer Kita oder Spielgruppe gefördert werden.Auf das kommende Schuljahr werde neu eine Kleingruppenschule (KGS) für die Primarstufe eröffnet. Sie sei für Kinder aus allen Schulkreisen mit speziellem Unterstützungsbedarf im Bereich der psychosozialen Entwicklung konzipiert.

Zusätzlich zur Sekundarstufe könne mit dem neuen KGS-Angebot auf der Primarstufe eine wichtige Lücke in der Versorgungsplanung des Kantons Zürich geschlossen und Kindern mit Unterstützungsbedarf eine adäquate Schulung in Winterthur angeboten werden. Die Schulleiterin Nadine Basler und ihr Team seien nach intensiver Vorarbeit bereit, den gut zwanzig Kindern motiviertes und individuell unterstütztes Lernen zu ermöglichen.

Die neuen Räumlichkeiten in Oberwinterthur am Stofflerenweg stellen den notwendigen Platz bereit, um individuelle Arbeitssituationen und Rückzugsorte für die Schülerinnen und Schüler zuzulassen.Seit einigen Jahren steht den Winterthurer Schulen mit «Microsoft Teams» ein Austausch-, Speicher- und Kommunikationstool zur Verfügung. Dies stellte sich während des coronabedingten Lockdowns und dem Fernunterricht als Glücksfall heraus.

Dadurch sei es den Lehrerinnen und Lehrern gelungen, nach der pandemiebedingten Schulschliessung sehr schnell einen wirkungsvollen und vielfältigen Fernunterricht einzurichten und so den Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen nicht zur verlieren. Bei den Schülerinnen und Schülern vom Kindergarten bis zur 2. Primarstufe – nach dem neuen Lehrplan sei das der sogenannte Schulzyklus 1 – kam dagegen mehrheitlich die flächendeckend lizenzierte Unterrichtsplattform «Schabi» (Schule am Bildschirm) mit dem Schabi-Wochenplaner und einem grossen Angebot an Online-Übungen für Sprache und Mathematik zum Einsatz.

Allerdings bilden die erwähnten Tools lediglich die Grundvoraussetzung für den Fernunterricht. Eine Kombination von offenen Aufgaben, verknüpft mit einer alltagstauglichen «Lockdown-Schulstruktur» bilden zwei weitere Bausteine, um erfolgreich aus der Ferne unterrichten zu können.Weniger Erfolg konnte die Stadt beim Ersatz der veralteten Sekundarschul-Infrastruktur verzeichnen.

Weil das Verwaltungsgericht einen Rekurs gutgeheissen hat, muss die Neuausrüstung nochmals ausgeschrieben werden, weshalb sich die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschulen bis Sommer 2021 gedulden müssen, bis die neuen Tablets eintreffen. Damit die Primarschulen für den Unterricht des neuen Fachs «Medien und Informatik» in der 5. und 6. Klasse gut ausgerüstet sind, reichte der Volksschulkonvent einen Antrag für zusätzliche iPads ein, der demnächst vom Grossen Gemeinderat behandelt wird.Die Coronakrise habe ausserdem zur Folge, dass für die Zusammenarbeit zwischen den Lehrpersonen und den Eltern vermehrt Kommunikations-Apps fürs Smartphone oder Tablet eingesetzt werden.

Zurzeit sei die Abteilung Schule und Computer des Departements Schule und Sport daran, die auf dem Markt verfügbaren Apps zu testen und die Bedürfnisse der Schulen zu evaluieren. Ziel dabei ist, dass einerseits ein grösstmöglicher Datenschutz gewährleitet werden könne und dass in Winterthur mittelfristig möglichst viele Schulen das gleiche Tool für die Kommunikation mit den Eltern einsetzen.Die Schulsportkurse seien bei den Winterthurer Schülerinnen und Schülern nach wie vor hoch im Kurs.

So profitieren pro Semester über 1000 Kinder und Jugendliche von den freiwilligen Sportlektionen. Auch im neuen Schuljahr gibt es ein sehr vielfältiges Angebot.

Zusätzlich zu den 28 verschiedenen Sportarten – von Yoga über Klettern, Geräteturnen oder Eishockey bis hin zu Fussball – gibt es vier verschiedene Förder-Angebote. Diese richten sich speziell an einzelne Zielgruppen mit beispielsweise motorischen Defiziten oder Übergewicht, aber auch an besonders talentierte Kinder und Jugendliche.

Die Anmeldung für das erste Semester werde am Montag 17. August auf schulsport.winterthur.ch freigeschaltet.Der Regierungsrat und das Volksschulamt (VSA) des Kantons Zürich informieren dieser Tage über allfällige Massnahmen und Bestimmungen im Zusammenhang mit Covid-19 und dem Schulstart nach den Sommerferien. Das Departement Schule und Sport hält sich an die Vorgaben und Empfehlungen des VSA und sei seit Beginn der Pandemie mit dem VSA sowie mit den Kreisschulen und Schulleitungen im Austausch.

Informationen Volksschulamt Zürich.DienststellenDie Dienststellen haben unterschiedliche Öffnungszeiten. Die Angaben finden Sie auf den Seiten. .

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