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Ausserholligen: Kredit für Quartierentwicklung

2020-09-03 03:02:08
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Quelle: Stadt Bern

Im Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Ausserholligen sind in den nächsten Jahren zahlreiche Bau- und Stadtentwicklungsprojekte im Umfang von rund zwei Milliarden Franken geplant, wie die Stadt Bern schreibt.

Sie werden neue Bewohnerinnen und Bewohner, Firmen sowie zahlreiche Studierende anziehen. Sie alle seien auf eine gute Infrastruktur angewiesen.

Für deren Planung und die Gestaltung des Aussenraums habe der Gemeinderat zuhanden des Stadtrats einen Kredit von 4,975 Millionen Franken genehmigt.Ausserholligen entwickelt sich rasant. Viele Bauherrschaften planen hier in den nächsten Jahren Infrastrukturbauten: Die SBB setzen das Projekt «Leistungssteigerung Bern-West» um; die BLS werde die S-Bahn-Haltestelle Stöckacker Richtung Osten verschieben und treibt zusammen mit Energie Wasser Bern (ewb) die Arealentwicklung «Ausserholligen VI» voran; die Berner Fachhochschule beabsichtigt, im Herbst 2026 den Campus Bern zu eröffnen, und die Post Immobilien AG projektiert zusammen mit der Burgergemeinde Bern das Areal Weyermannshaus West.

Auch die Stadt Bern plant: unter anderem die Sanierung der Sport- und Freizeitanlagen Weyermannshaus, die Sanierung und Erweiterung der Volksschule Stöckacker, die Renaturierung des Stadtbachs und den Bau eines Regenüberlaufbeckens. Im gesamten Entwicklungsschwerpunkt Ausserholligen werden in den nächsten Jahren mehr als zwei Milliarden Franken in Hochbau- und Stadtentwicklungsprojekte investiert.Wenn die geplanten Projekte umgesetzt sind, werden sich deutlich mehr Menschen in Ausserholligen aufhalten als heute.

Es werde mehr Arbeits- und Ausbildungsplätze geben, das Wohnungsangebot werde grösser. Dadurch entstehen Bedürfnisse an den öffentlichen Raum und die Verkehrsinfrastruktur.

Die Stadt Bern habe ein grosses Interesse, dass der ESP Ausserholligen als Gesamtraum funktioniert und das gesamte Gebiet aufgewertet wird. Vor allem für den öffentlichen und den Fuss- und Veloverkehr solle eine optimale Erschliessung und Vernetzung sichergestellt werden.

Aus diesem Grund habe der Gemeinderat bereits im Sommer 2019 eine Projektorganisation eingesetzt und die Projektpartnerinnen und Projektpartner auf diese Weise eingebunden.Zudem sei die Stadt auch für die Erschliessung und die öffentliche Infrastruktur (Werkleitungen, Verkehrswege, Grünraum etc.) zuständig. So seien zum Beispiel zwischen Europaplatz und Murtenstrasse sowie zwischen Weyermannshaus West und Weyermannshaus Ost neue Fuss- und Veloverbindungen geplant; es müssen Aussenräume entwickelt, Unterführungen verbreitert sowie ein ÖV-, ein Verkehrs- und ein Parkplatzkonzept umgesetzt werden.Damit die Stadt all diese Teilprojekte zügig weiterbearbeiten und die notwendige Infrastruktur fristgerecht zur Verfügung stellen kann, habe der Gemeinderat zuhanden des Stadtrats einen Kredit in der Höhe von 4,975 Millionen Franken für die Planung der öffentlichen Infrastruktur und Aussenraumgestaltung im Bereich des ESP Ausserholligen genehmigt.

Die Investitionen der Stadt in die Infrastruktur ermöglichen nicht nur eine nachhaltige Raumentwicklung des gesamten Perimeters, sondern dürften sich mittelfristig in Form zusätzlicher Steuereinnahmen auch ökonomisch auszahlen. Mit der Realisierung der Infrastruktur-, Stadtentwicklungs- und Hochbauprojekte im ESP werden die raumplanerischen Ziele auf Bundes-, kantonaler und städtischer Ebene verfolgt.

So zum Beispiel die Siedlungsentwicklung nach innen, Wirtschaftsförderung und die Aufwertung der Quartiersstrukturen..

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