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Endlich Arbeitsvertrag für Uber-Eats-Angestellte!

  • Endlich Arbeitsvertrag für Uber-Eats-Angestellte!
    Endlich Arbeitsvertrag für Uber-Eats-Angestellte! (Bild: Gewerkschaft Unia)
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    Endlich Arbeitsvertrag für Uber-Eats-Angestellte! (Bild: Gewerkschaft Unia)
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    Endlich Arbeitsvertrag für Uber-Eats-Angestellte! (Bild: Gewerkschaft Unia)
2020-09-01 11:20:07
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Quelle: Gewerkschaft Unia

Protest vor einer McDonald's Filiale in Genf gegen die Anstellungsbedingungen von Uber-Eats-Kurier/innen, wie die Gewerkschaft Unia schreibt.

(Bild: Neil Labrador, ES) Uber Eats habe seine Kurier/innen im Kanton Genf informiert, dass sie künftig als Angestellte arbeiten werden. Die Unia fordert Uber Eats auf, nun in der ganzen Schweiz die Gesetze einzuhalten und überall die Kurier/innen als reguläre Angestellte zu behandeln.

Ansonsten müssen die Kantone die Tätigkeit des Unternehmens verbieten.Seit Jahren wehren sich Angestellte von Uber und Uber Eats gemeinsam mit der Unia gegen die Missachtung ihrer Rechte. Auf diesen Druck hin entschied der Kanton Genf, dass Uber Eats ein Personalverleiher sei und damit dem Arbeitsgesetz und dem Gesamtarbeitsvertrag Personalverleih untersteht.

Als Personalverleiher benötigt Uber Eats zudem eine kantonale Bewilligung für die Ausübung seiner Tätigkeit.Die Unia weist darauf hin, dass die Bestimmungen der Gesamtarbeitsverträge korrekt angewendet werden müssen. Da Uber Eats sein Personal an Gastronomiebetriebe verleiht, muss neben dem GAV Personalverleih der allgemeinverbindliche Landes-Gesamtarbeitsvertrag des Gastgewerbes (L-GAV) zur Anwendung kommen.Die Kurier/innen von Uber Eats waren schon Angestellte, bevor die Firma dies anerkannt hat.

Die Unia verlangt, dass sie rückwirkend für die bisher geleistete Arbeit Löhne, Ferien und Versicherungsbeiträge erhalten.Der Erfolg in Genf zeigt, dass Schwarzarbeits-Modelle à la Uber gestoppt werden können, wenn die Politik dies will. Die anderen Kantone, in denen Uber Eats aktiv sei (BE, BS, FR, GE, NE, SG, VD, ZH), müssen endlich dafür sorgen, dass der Kurierdienst sich überall an die Gesetze hält.

Ansonsten müssen die Kantone die Tätigkeit der Firma unterbinden.  .

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