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Einwohnerdienste im digitalen Wandel

  • Einwohnerdienste im digitalen Wandel
    Einwohnerdienste im digitalen Wandel (Bild: Stadt Bern)
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    Einwohnerdienste im digitalen Wandel (Bild: Stadt Bern)
2020-08-04 14:02:01
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Quelle: Stadt Bern

Alexander Ott: Die neue Standardsoftware nest löst die bisherige Einwohnerdatenbank-Anwendung ab, die seit 2007 im Einsatz stand, wie die Stadt Bern schreibt.

Der Stadtrat hatte im März 2019 grünes Licht für die Realisierung des Vorhabens gegeben. In einer etwas mehr als einjährigen Projektarbeit parametrierten Fachleute der Verwaltung und dem externen Anbieter die neue Software gemäss den Bedürfnissen der heutigen Kundschaft.

Mit der Realisierung des Projekts werde nicht nur der elektronische Weg-/Zu- und Umzug schweizweit möglich sein, sondern auch der Datenzugriff und Datenaustausch auf ein neues Niveau gehoben.Mehr als 18 Schnittstellen zu Partnerorganisationen bzw. –systemen werden in Betrieb genommen und mittels Ausweislesegeräten und Zahlungsterminals an jedem Kundenschalter werden die Weichen hin zu einer bürgernahmen und digitalen Zukunft gelegt.

Die moderne und anwenderfreundliche Lösung vereinfacht die Prozesse für die Mitarbeitenden wie auch für die Kundschaft, was kürzere Wartezeiten und eine effizientere Dienstleistungserbringung in der öffentlichen Verwaltung zur Folge hat.Die Bevölkerung könne alle Dienstleistungen, für die eine persönliche Vorsprache nicht von Gesetzes wegen vorschrieben ist, über die Website bern.ch abrufen bzw. initialisieren.

Das Angebot der Stadt Bern steht der Berner Bevölkerung somit orts- und zeitunabhängig zur Verfügung. Eine persönliche Vorsprache am Schalter mit entsprechender Beratung sei weiterhin möglich.

Zukünftig werden auch Termine online vereinbart und mobile Tickets gelöst bzw. verwaltet werden können.

Das Schaltergeschäft erfährt eine Effizienzsteigerung und individuellen Bedürfnissen könne noch besser entsprochen werden. Die Kombination von Technik und persönlicher Kompetenz bildet das Grundgerüst für eine digitale Transformation der Verwaltung, hin zu einer optimalen Kundenbetreuung.

Ziel sei es, Kundenbedürfnisse aufzunehmen, das Potential des Kundennutzens in einem grösseren Kontext darzulegen und so einer neuen Funktion der Standardsoftware zum Durchbruch zu verhelfen. Dass dies möglich ist, habe sich vor und während der Projektphase gezeigt.Die Berner Bevölkerung solle wissen, dass trotz Sparmassnahmen der Kundenservice und die Kundenbedürfnisse ernst genommen werden und die laufende digitale Transformation, hin zu einer kundenorientierten, transparenten und barrierefreien Verwaltung, welche alle Personen gleichwertig behandelt, weitergeführt wird.

Das Vertrauen der Kundinnen und Kunden in die Verwaltung solle gestärkt werden. Die Einwohnerdienste sollen als Garanten für korrekte, sichere und optimale Datenhaltung und Bereitstellung von Personen- und Adressdaten wahrgenommen werden.

Datenhaltung, Datenqualität, Datensicherheit und Datenschutz aber auch Datenbereitstellung und Beratung sollen gleichermassen synonym für die Einwohnerdienste verwendet werden können.Die Bevölkerung solle erfahren, dass auch in der Verwaltung Innovation entstehen kann. Dies unter anderem dann, wenn eine visionäre Weitsicht mit konsequenter Kundenorientierung gepaart werde und die langjährige Erfahrung der Mitarbeitenden in die Organisationsentwicklung mit einbezogen wird.Seit 1990 leitet Alexander Ott die Einwohnerdienste, Migration und Fremdenpolizei (EMF) der Stadt Bern, und seit 2014 gemeinsam mit Marc Heeb das Polizeiinspektorat der Stadt Bern.

Sein Amt zeichnet sich durch vielfältige Aufgaben aus und reicht von der Einwohnerkontrolle bis zur Gewerbepolizei. Als Mitglied der Konferenz Digital Stadt Bern setzt sich Alexander Ott dafür ein, die nachhaltige Stadtentwicklung durch kluge Technologie-Investitionen zu unterstützen.

Dies dient der Umsetzung der städtischen Digitalstrategie, die 2018 vom Gemeinderat verabschiedet wurde. .

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