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Wirtschaft

Taten statt Worte gegen Rassismus

2020-07-15 09:40:08
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Quelle: Gewerkschaft Unia

Frauen und Männer erzählen, wie sie Rassismus und Diskriminierung in der Schweiz erleben, wie die Gewerkschaft Unia meldet.

Rassismus und Diskriminierung aufgrund der Herkunft, Nationalität, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung oder Aussehen haben keinen Platz am Arbeitsplatz, auf der Strasse oder in öffentlichen Debatten. Trotzdem sei Rassismus allgegenwärtig.

Die Unia fordert konkrete Taten.Obwohl er eine Landessprache fliessend spricht, habe er einen Job wegen seiner Hautfarbe nicht erhalten, erzählt ein Mann im Video. Aus dem gleichen Grund werde eine Frau werde am Arbeitsplatz beleidigt.

Blicke, Sprüche, tätliche Angriffe – im Privatleben und am Arbeitsplatz: Rassismus sei in der Schweiz Realität.Niemand habe das Recht, die Würde anderer zu verletzen. Rassismus führt nur dazu, dass Privilegien der einen auf Kosten der anderen aufrechterhalten werden.

Das heisst auch: Einige profitieren von Diskriminierung, andere leiden darunter.Das Ausländer- und Integrationsgesetz, das Asylgesetz und Einbürgerungen werden immer mehr verschärft. Die betroffenen Menschen seien dadurch unsicher und ängstlich, siewerden ungerecht behandelt.

Betroffen seien auch Menschen, die in der Schweiz geboren wurden, hier arbeiten oder das Schweizer Bürgerrecht besitzen. Sie werden im Alltag diskriminiert und erleben Vorurteile, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.Das darf nicht sein.

Es gilt, gleiche berufliche und wirtschaftliche Chancen für alle zu schaffen und den sozio-ökologischen Umbau umzusetzen. Das sei das Ziel der Unia.Wir verurteilen und bekämpfen alle Formen von Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit.

Dazu zählen auch institutionelle und strukturelle Diskriminierungen. Gemeinsam mit Gleichgesinnten, wie der Frauenbewegung und der Klimajugend setzen wir uns für soziale Gerechtigkeit ein.

Daher begrüssen wir die «Black Lives Matter»-Bewegung.Alle seien dafür verantwortlich, Diskriminierungen zu beenden und zu bekämpfen. Wir fordern dringend und nachdrücklich:.

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