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Zürcher Umweltpraxis Nr. 96: So bauen, dass uns wohl ist – jetzt und in Zukunft

2020-03-31 07:32:02
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Quelle: Kanton Zürich

Die neuste Ausgabe der Zürcher Umweltpraxis (ZUP) widmet sich der gebauten Umwelt, wie der Kanton Zürich schreibt.

Denn sie beeinflusst uns mehr, als uns bewusst ist. So empfinden wir lärmige Orte meist als unangenehm.

Bei der Planung einer Tiefgarageneinfahrt versucht man darum beispielsweise, Wohnräume, und ganz besonders Schlafzimmer, vor Lärm zu schützen. An anderen Orten dagegen fühlen wir uns automatisch wohl.

Vielleicht, weil das Gesamtbild stimmt, ein Ort belebt sei oder er im Sommer nicht überhitzt. Mit guter Baukultur will das Hochbauamt gezielt Einfluss darauf nehmen, dass neue Bauten einen Ort besser machen – und das nicht nur heute, sondern auch in Zukunft.Mit der notwendigen Verdichtung im Siedlungsraum seien unterirdische Parkplätze eine Möglichkeit, nutzbaren Platz zu schaffen.

Die Zufahrten allerdings seien Lärmquellen und müssen überlegt platziert werden.Radon könne Lungenkrebs verursachen. Daher seien bei Neu- und Umbauten vorsorgliche bauliche Massnahmen zum Radonschutz zu treffen.

Die Baubewilligungsbehörden müssen Bauherrschaften bzw. Eigentümerschaften darüber informieren.

Die Produktion der Photovoltaikanlagen habe in den letzten Jahren grössere Fortschritte gemacht. Heute stehen vielfältige und technisch ausgereifte Lösungen zur Auswahl.

Neben Anlagen für Dachflächen werden individuell gestaltete Fassadensysteme wichtiger. Eine Übersicht.Seit März 2019 sei Thomas Jung Kantonsbaumeister des Kantons Zürich.

In dieser Funktion will er mit dem Hochbauamt für mehr gute Bauten sorgen. Im Interview erläutert er, was er unter guter Baukultur versteht und wie auch Gemeinden und Planer dazu beitragen können.

Starke Erdbeben kommen in der Schweiz zwar selten vor. Die dichte Besiedelung und der grosse Gebäude- und Infrastrukturbestand führen aber dazu, dass auch in der Schweiz ein hohes Erdbebenrisiko besteht.

Eine gute Erdbebenvorsorge hilft, Personen zu schützen und das Schadensausmass im Ereignisfall zu reduzieren.Das revidierte Raumplanungsgesetz (RPG) verlangt von den Kantonen, dass sie erhebliche planungsbedingte Vor- und Nachteile ausgleichen. Im Kanton Zürich sollen mit Mehrwertausgleichsgesetz und -verordnung diese bundesrechtlichen Vorgaben ab dem 1. Januar 2021 umgesetzt werden.

Umwelt und Gesundheit beeinflussen sich auf vielfältige Weise gegenseitig. Ein von den Bundesämtern für Umwelt (BAFU) und Gesundheit (BAG) gemeinsam herausgegebener Bericht zeigt auf, welche Fortschritte im Umweltschutz der Gesundheit zugutekommen und wo Handlungsbedarf besteht.

Die Natur im und um das Siedlungsgebiet habe oft Erstaunliches zu bieten. Die App «Naturpfade» der Stiftung Praktischer Umweltschutz (Pusch) macht diese Schätze sichtbar.

In der Region Andelfingen führt der interaktive Naturpfad zu zwölf verschiedenen Schauplätzen, zeigt spielerisch die Bedeutung der Biodiversität auf und animiert zu eigenem Handeln.Die neuste Univox-Umwelt Studie 2019 zeigt, dass die Forderungen nach mehr Umweltschutz zugenommen haben. Doch wie schlägt sich dies auf die Selbsteinschätzung des Umweltbewusstseins, des Umweltwissens und des Umweltverhaltens der Schweizer Bevölkerung nieder?Die «Zürcher Umweltpraxis» (ZUP) sei das Informationsbulletin aller in den Umweltschutz involvierten Ämter und Fachstellen des Kantons Zürich.

Mit aktuellen Informationen im Umweltbereich sowie verschiedenen Tipps aus der Praxis bildet die ZUP eine wichtige Plattform für den Austausch von Wissen und Erfahrungen. Die ZUP erscheint drei- bis viermal im Jahr und richtet sich an Behörden der Zürcher Gemeinden, Planungsbüros, Medien sowie an alle im Umweltbereich tätigen und an Umweltthemen interessierten Personen und Organisationen.

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