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Selbsthilfe im Zentrum

Selbsthilfe im Zentrum
Selbsthilfe im Zentrum (Bild: Kanton Uri)

2020-01-31 07:32:09
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Quelle: Kanton Uri

Keine Ergebnisse gefunden, wie der Kanton Uri schildert.

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Benutzerkonto erstellen Im 2020 rückt das Thema Selbsthilfe ein wenig mehr ins Zentrum. Gesundheitsförderung Uri übernimmt im Auftrag vom Amt für Soziales die Führung des Zentrums Selbsthilfe Uri.

Das Zentrum Selbsthilfe Uri sei Anlauf-, Informations- und Koordinationsstelle rund um das Thema Selbsthilfe und Selbsthilfegruppen im Kanton Uri.Im Kanton Uri seien aktuell 14 Selbsthilfegruppen registriert. Die behandelten Themen decken ein breites Spektrum wie Abhängigkeiten, Krankheiten, Eltern-Kind-Beziehungen oder psychische Probleme ab.

Eine weitere Selbsthilfegruppe zum Thema Medikamentenabhängigkeit sei in Startposition und würde starten, wenn sich mindestens drei Teilnehmende melden. Weitere Selbsthilfegruppen seien in Planung.Das Amt für Soziales Uri führt aktuell unter www.ur.ch eine Übersichtsliste zu den gemeldeten Selbsthilfegruppen.

Zukünftig werden alle Angebote unter www.selbsthilfe-uri.ch zusammengefasst. Die entsprechende Website befindet sich im Aufbau.Mit der Schaffung des Selbsthilfezentrums im Kanton Uri werde eine, im Vergleich mit den anderen Kantonen, vorhandene Lücke geschlossen.

Das Zentrum Selbsthilfe Uri übernimmt die Aufgabe als Anlauf-, Informations- und Koordinationsstelle rund um das Thema Selbsthilfe und Selbsthilfegruppen im Kanton Uri. Zudem sei es zuständig für die Förderung von Selbsthilfegruppen in allen Themen des Sozial- und Gesundheitsbereichs und gewährleistet den aktuellen Überblick über bestehende und geplante Selbsthilfegruppen.Das Selbsthilfezentrum Uri werde bei der Fachstelle Gesundheitsförderung Uri angegliedert.

Mit dieser Angliederung seien viele Synergien und gute Grundlagen bereits vorhanden, wie z. B.

die fachliche Kompetenz der Mitarbeitenden, eine gute Abdeckung der Themenbreite mit Fokus auf die Gesundheitsförderung und Prävention, Infrastruktur und Erreichbarkeit, sowie eine ideale Anbindung an die drei kantonalen Aktionsprogramme «Ernährung und Bewegung», «Gesund ins Alter» und «Psychische Gesundheit» mit deren vorhandenen Vernetzungen usw.Das Zentrum Selbsthilfe Uri sei Teil des schweizerischen Netzwerks, das eine gute Positionierung der Selbsthilfe in der Schweiz anstrebt. Die Zusammenarbeit mit anderen Selbsthilfezentren in der Schweiz wie auch mit der Geschäftsstelle von Selbsthilfe Schweiz seien Bestandteile des Auftrags.Die ersten Grundsteine für den Aufbau eines Selbsthilfezentrums im Kanton Uri wurden schon im Umsetzungskonzept zum ersten kantonalen Aktionsprogramm «Psychische Gesundheit 2012 bis 2015» gelegt.

Dabei wurde durch die Massnahme «Bekanntmachung und Förderung der Selbsthilfe im Bereich psychischer Krankheiten» ein erster Fokus auf die Wirkung von Selbsthilfe und auf die Verbreitung der kantonalen und zentralschweizerischen Selbsthilfegruppen hingearbeitet. Das Bedürfnis, die Selbsthilfe als Ressource zu stärken, entwickelte sich dann in der Planung zur Programmverlängerung 2016 weiter zum Ziel, eine urnerische «Kontaktstelle für Selbsthilfe» zu schaffen.

Im Rahmen des kantonalen Aktionsprogramms «Psychische Gesundheit 2017 bis 2020» wurden verschiedene Lösungsansätze geprüft und mit den unterschiedlichen Organisationen, auch interkantonal, diskutiert.Gemeinschaftliche Selbsthilfe sei sehr vielseitig und könne unterschiedliche Formen annehmen. Örtliche Selbsthilfegruppen, die Vernetzung einzelner Personen miteinander und Selbsthilfeangebote im Internet seien verschiedene Ausprägungen der Selbsthilfe.Selbsthilfegruppen umfassen in erster Linie Zusammenschlüsse von Betroffenen, d.

h. Personen, die selber durch eine somatische oder psychische Krankheit, eine Behinderung oder ein soziales Problem betroffen seien oder sich in einer spezifischen Lebenssituation befinden.Direkt Betroffene sowie Angehörige erleben in der Selbsthilfe nicht nur Hilfe und Solidarität, sondern übernehmen durch ihre aktive Teilnahme Selbstverantwortung.

So gewinnen sie Selbstvertrauen, Hoffnung und Zuversicht. Sie haben die Möglichkeit, neue Bewältigungsstrategien kennenzulernen und auszuprobieren.

Bei Bedarf könne auch fachliche Unterstützung vermittelt werden.In den Gruppen können neue tragfähige Beziehungen entstehen und die Beziehungen mit ihren Nahestehenden verbessern sich. Nicht nur Betroffene selbst fühlen sich entlastet, sondern auch deren Angehörige und Freunde.Selbsthilfegruppen seien kein Ersatz für eine therapeutische Behandlung durch Fachleute.

Die beiden Angebote ergänzen sich gegenseitig.Selbsthilfe leistet für die Gesellschaft einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit und sei ein Element, das Kostensparmöglichkeiten bietet. Die gemeinschaftliche Selbsthilfe erbringt in einem volkswirtschaftlich relevanten Umfang Unterstützungsleistungen von jährlich schätzungsweise rund einer Million Stunden.

Im Weiteren könne sie als ergänzender Ansatz zu Interventionen der Fachpersonen betrachtet werden und ergänzt somit die Gesundheitsversorgung und den Sozialbereich und leistet einen Beitrag zur Prävention. Zudem könne sie als Innovationspromotor (neue Themen) und als unabhängige und kritische Vertreterin von Patientinnen/Patienten bezeichnet werden.Sie besuchen unseren Webauftritt mit dem Internet Explorer.

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