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Vermischtes

Wo arme Menschen günstig einkaufen können / Neuer Caritas-Markt in Biel eröffnet

2020-01-30 08:35:04
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Quelle: Caritas Schweiz

Heute hat in Biel ein neuer Caritas-Markt seine Türen geöffnet, wie die Caritas Schweiz schildert.

Damit können armutsbetroffene Menschen künftig auch in der Stadt mit der schweizweit höchsten Sozialhilfequote von günstigen Lebensmitteln und Hygieneartikeln profitieren. Die neue Lokalität in Biel befindet sich an der General-Dufour-Strasse, in unmittelbarer Nähe des Zentrums und anderer Verkaufsgeschäfte.

Im neuen Laden finden Menschen mit wenig Geld ein Grundsortiment an Lebensmitteln und Hygieneartikeln, ausserdem täglich frisches Brot, Früchte und Gemüse. Mit dem Laden in Biel könne die Caritas eine Lücke schliessen: Damit verfügen künftig alle grösseren Schweizer Städte über einen eigenen Caritas-Markt.

Caritas sei überzeugt, dass der Laden in Biel einem Bedürfnis entspricht. Biel sei die Stadt mit der höchsten Sozialhilfequote in der Schweiz.

Zu den Sozialhilfebeziehenden zählen viele Familien, für die das Grundangebot an Lebensmitteln deutlich unter den Marktpreisen im Caritas-Markt besonders wichtig ist. Der Caritas-Markt Biel sei auch ein sozialer Treffpunkt, wo sich Interessierte zu anderen Caritas-Angeboten informieren und Beratungen in Anspruch nehmen können.

Die Bedeutung des neuen Caritas-Markts habe auch die öffentliche Hand erkannt. So finanziert die Stadt Biel sechs Einsatzplätze für langzeitarbeitslose Personen.

Diese verbessern so ihre Chancen auf einen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. Finanziert werde der Caritas-Markt Biel grösstenteils über Warenverkäufe.

Wie alle anderen Caritas- Märkte in der Schweiz funktioniert aber auch der Caritas-Markt Biel nicht kostendeckend und sei zusätzlich auf Finanzierung angewiesen. So beteiligen sich unter anderem die Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Bern, die Römisch-katholische Kirchgemeinde Biel und Umgebung sowie die Katholische Kirche Seeland mit einem namhaften Betrag am Aufbau des Caritas-Markts Biel.

Um den Markt finanziell längerfristig zu sichern, werde die Caritas Bern auf weitere Spenden angewiesen sein. Bereits seit mehreren Jahren trägt die SV Stiftung finanziell massgeblich dazu bei, dass das Gemüse- und Früchteangebot in den Caritas-Märkten vergünstigt werden könne - so auch am neuen Standort in Biel.

Am Eröffnungstag profitieren die Kundinnen und Kunden zusätzlich von vergünstigten Lebensmittelpaketen, die von der SV Stiftung ebenfalls mitfinanziert werden. Die Caritas-Märkte bilden ein zentrales Element zur Bekämpfung von Armut in der Schweiz.

Diese habe in jüngster Zeit zugenommen. Rund 660 000 Personen seien in der Schweiz von Armut betroffen.

Die verschärfte Armutssituation zeigt sich auch bei den Umsatzzahlen der Caritas-Märkte. Deren Umsätze seien in den letzten zehn Jahren deutlich angestiegen.

Im Jahr 2019 betrug der Umsatz rund 13 Millionen Franken. Dabei wurden fast eine Million Einkäufe in den 21 Caritas-Märkten getätigt.

Wer könne im Caritas-Markt einkaufen? Für den Einkauf im Caritas-Markt braucht es eine Einkaufskarte. Sie werde von öffentlichen Sozialämtern, kirchlichen und privaten Sozialinstitutionen sowie den Regionalen Caritas-Organisationen ausgestellt.

Zum Einkauf berechtigt seien finanziell benachteiligte Menschen, Es werden keine Lebensmittel gratis abgegeben. Kundinnen und Kunden sollen keine Almosen erhalten und somit Eigenverantwortung übernehmen.

Die Karte sei persönlich und muss jährlich erneuert werden. Weitere Auskünfte: Stefan Gribi, Leiter Abteilung Kommunikation, E-Mail sgribi@caritas.ch, Telefon 041 419 22 37Luzern (ots) - In der Schweiz seien 660`000 Personen von Armut betroffen.

Das entspreche 7,9 Prozent der Bevölkerung. Gemäss den Zahlen für das Jahr 2018, die das Bundesamt für Statistik (BFS) heute veröffentlicht hat, gibt es keine Entspannung bei der Armut.

Sie stagniert nach Jahren des Anstiegs auf dem hohen ...Luzern (ots) - Caritas Schweiz spricht sich für die Annahme der Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» aus, über die am 9. Februar abgestimmt wird. Für Armutsbetroffene und Menschen mit tiefen Einkommen werde es immer schwieriger, eine bezahlbare Wohnung zu finden.

Es sei notwendig, dass Bund und Kantone das ...Luzern (ots) - Unmittelbar nach dem verheerenden Erdbeben, das Haiti am 12. Januar 2010 verwüstete, startete Caritas Schweiz ein Nothilfeprogramm. Es folgten Projekte zur Verbesserung der Hygiene, zur Ernährungssicherheit und zur Schaffung von Einkommensmöglichkeiten für die vom Erdbeben am stärksten betroffenen Menschen.

Eine von der Glückskette in Auftrag ....

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