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Der öffentliche Raum wird zum Leistungsträger

  • Der öffentliche Raum wird zum Leistungsträger
    Der öffentliche Raum wird zum Leistungsträger (Bild: Kanton Zürich)
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    Der öffentliche Raum wird zum Leistungsträger (Bild: Kanton Zürich)
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    Der öffentliche Raum wird zum Leistungsträger (Bild: Kanton Zürich)
2019-12-04 15:02:01
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Quelle: Kanton Zürich

Am 9. Forum Sportkanton Zürich des kantonalen Sportamtes und des Zürcher Kantonalverbands für Sport (ZKS) standen gestern Dienstagabend die Erwachsenen im Fokus, die unabhängig von Ort und Zeit Sport treiben möchten, wie der Kanton Zürich meldet.

Fazit des Austauschanlasses: Die bestehenden und entstehenden Freiräume für Sport und Bewegung seien und werden knapp. Bei der Planung müssen alle Beteiligten über den Grundstückrand hinausdenken, um Weiterentwicklungen zu ermöglichen.Unter dem Titel «Sport.

Immer. Überall» trafen sich 211 Vertreterinnen und Vertreter aus Sportverbänden und Gemeinden sowie weitere Sportanbieter in Zürich.

Der Austausch- und Netzwerkanlass des ZKS und des Sportamts des Kantons Zürich habe sich mittlerweile als wichtige Plattform etabliert. «Wir freuen uns, dass wir am Forum und in der anschliessenden Dokumentation Trendthemen nicht nur besprechen, sondern auch vertiefen können», sagt Stefan Schötzau, Chef des Sportamts des Kantons Zürich.

«Der direkte Austausch unserer Sportverbände und -vereine mit den Gemeindevertreterinnen und -vertreter sei ein wichtiger Bestandteil des Forums. Gerade bei diesem wegweisenden Thema müssen die Parteien künftig noch mehr den Dialog suchen», sei ZKS-Geschäftsführerin Josy Beer überzeugt.«Künftige Sportförderung heisst für mich als Sportminister, bedarfsgerechte Sporträume zur Verfügung zu stellen, die direkt bei den Menschen seien und damit Sport ohne weite Anreise ermöglichen», betonte Regierungsrat Mario Fehr: «Zusätzlich müssen wir eigene Formate ausbauen, Initiativen der Sportanbieter unterstützen und neue Trends in kantonale Projekte aufnehmen».

PD Doktor Gabriela Muri, ZHAW Departement Soziale Arbeit, strich in ihrem Referat heraus, dass der Sport in den urbanen Räumen bereits mittendrin stattfindet, aber auch Innovation in die Stadtentwicklung bringen kann. Dies gelinge jedoch nur, wenn alle Beteiligten und mögliche Nutzerinnen und Nutzer in die Planung miteinbezogen werden.

Doch nicht nur die Stadtentwicklerinnen und -entwickler sowie Behörden seien gefordert, auch die Sportvereine müssen sich mehr um bedarfsgerechte Angebote kümmern. «Vereine müssen ihre Mitglieder künftig stärker einbeziehen und ihnen mehr Mitspracherecht geben.

Nur so können die Angebote entsprechend kreiert oder angepasst werden», richtete Doktor Urs Mäder, Eidgenössische Hochschule für Sport Magglingen, seine Worte vor allem an die Vereinsverantwortlichen im Saal. Im abschliessenden Podiumsgespräch betonte Dave Mischler, Sportamt der Stadt Winterthur, dass Behörden den innovativen Sportanbietern zuhören müssen, um zusammen Lösungen für ihre Ideen zu finden.

«Die Freiräume in den Städten und Gemeinden werden knapper. Wir müssen zusammen um diese Sport- und Bewegungsräume kämpfen und mit den Raumplanern an den Tisch sitzen».Das passende Dossier «Sport.

Immer. Überall.» werde im Mai 2020 veröffentlicht und könne unter www.sport.zh.ch oder unter www.zks.ch bestellt werden..

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