Wirtschaft

Uber-Fahrer/innen um fast eine halbe Milliarde betrogen, Behörden müssen handeln

  • Uber-Fahrer/innen um fast eine halbe Milliarde betrogen, Behörden müssen handeln
    Uber-Fahrer/innen um fast eine halbe Milliarde betrogen, Behörden müssen handeln (Bild: Gewerkschaft Unia)
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    Uber-Fahrer/innen um fast eine halbe Milliarde betrogen, Behörden müssen handeln (Bild: Gewerkschaft Unia)
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    Uber-Fahrer/innen um fast eine halbe Milliarde betrogen, Behörden müssen handeln (Bild: Gewerkschaft Unia)
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    Uber-Fahrer/innen um fast eine halbe Milliarde betrogen, Behörden müssen handeln (Bild: Gewerkschaft Unia)
2019-12-03 10:40:01
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Quelle: Gewerkschaft Unia

Plattform-Unternehmen wie Uber umgehen systematisch Schweizer Gesetze, wie die Gewerkschaft Unia schreibt.

Der Schaden für die Beschäftigten und für die öffentliche Hand geht in die Hunderte Millionen Franken. Die Unia fordert Bund und Kantone zu raschem Handeln auf.Das krasseste Beispiel, wie ein Plattform-Konzern die Gesetze missachtet, sei der Fahrdienst Uber.

Dessen Geschäftsmodell basiert komplett auf Scheinselbständigkeit und Schwarzarbeit. Nach einer Berechnung der Unia bleibt Uber seinen Fahrer/innen jährlich zwischen 63 und 99 Millionen Franken schuldig.

Seit 2013 habe Uber seine Chauffeur/innen um bis zu einer halben Milliarde Franken betrogen!Auch den Sozialversicherungen entgehen jährlich rund 20 Millionen Franken an Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträgen, weil Uber seinen Arbeitgeberpflichten nicht nachkommt. Für die sechs Jahre, die Uber in der Schweiz aktiv ist, summiert sich dieser Betrag auf deutlich über 100 Millionen Franken.Angesichts solcher Dimensionen dürfen die Behörden nicht länger zusehen und darauf warten, dass Arbeitnehmende ihre Rechte individuell gerichtlich einklagen.

Die kantonalen und eidgenössischen Behörden müssen ihre Pflicht wahrnehmen und die Gesetze durchsetzen. Hintergründe zur arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Stellung von Plattform-Beschäftigten liefert die neue Publikation von Professor Kurt Pärli von der Universität Basel. Im Buch «Arbeits- und sozialversicherungsrechtliche Fragen der Sharing Economy» (Schulthess Verlag) legt er dar, weshalb Plattform-Beschäftigte in der Regel als Unselbständige bzw.

Angestellte gelten müssen. Er zeigt, dass es für die Beschäftigten einen grossen Unterschied macht, ob sie als Selbständige oder Angestellte arbeiten: Die Versicherungsabdeckung für Angestellte sei deutlich umfassender, was zum Beispiel im Falle eines Arbeitsunfalls bedeutende Auswirkungen hat..

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