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Gemeinsame Erklärung der Kommissionsmitglieder Mimica, Thyssen, Navracsics und Gabriel zum Internationalen Tag der Jugend 2019

2019-10-03 07:25:29
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Quelle: Europäische Kommission

„Heute begehen wir den Internationalen Tag der Jugend, wie die Europäische Kommission mitteilt.

Zu diesem wichtigen Anlass sollten wir uns bewusst machen, dass zu viele junge Menschen in Kriegsgebieten leben, nicht zur Schule gehen und von Armut, sozialer Ausgrenzung, schlechter Gesundheitsversorgung, ungleicher Behandlung der Geschlechter und den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind. Gemeinsam mit den Mitgliedstaaten und vielen anderen Akteuren fördert und stärkt die EU Millionen junger Menschen in Europa und darüber hinaus.

Das Programm Erasmus+ bringt junge Menschen zusammen, gibt ihnen die Möglichkeit, sich gesellschaftlich zu engagieren und zu lernen, und fördert Exzellenz und Innovation in Bildungseinrichtungen. Zwei neue Initiativen dieser Kommission haben neue Chancen eröffnet: Mit DiscoverEU können junge Menschen reisen und das reiche Kulturerbe Europas kennenlernen, während das Europäische Solidaritätskorps ihnen die Möglichkeit bietet, sich freiwillig zu engagieren und an Projekten mitzuwirken, die Gemeinschaften und Menschen in ganz Europa unterstützen.

Der Europäische Bildungsraum, den wir zurzeit aufbauen, werde Exzellenz und Inklusion zum Nutzen junger Europäerinnen und Europäer aus allen Bevölkerungsschichten weiter fördern und das Gefühl einer gemeinsamen europäischen Identität stärken.Junge Menschen stehen auch bei anderen Themen im Fokus der EU-Politik, beispielsweise beim digitalen Binnenmarkt. Zahlreiche Initiativen, wie die Koalition für digitale Kompetenzen und Arbeitsplätze, haben dazu beigetragen, die Vermittlung digitaler Kompetenzen zu verbessern und gleichzeitig die Bildung zu modernisieren.

Mit unserer Strategie für ein besseres Internet für Kinder erheben wir das Wohlergehen von Kindern im Netz zu einer Top-Priorität. Wir wollen Online-Risiken wie Cybermobbing, Kontaktaufnahme zu Missbrauchszwecken, Datenschutzprobleme, Desinformation sowie gewalttätige oder verstörende Inhalte beseitigen.

Dies seien auch zentrale Ziele des Aktionsplans für digitale Bildung, der eine Reihe konkreter Maßnahmen und Initiativen vorsieht, die die EU-Mitgliedstaaten bei der Bewältigung der Herausforderungen für den Bildungsbereich im digitalen Zeitalter unterstützen sollen. So konzentrieren wir uns bei unserer Politik auf die Jugend, und zwar sowohl innerhalb als auch außerhalb unserer Grenzen.

In unseren Entwicklungsprogrammen legen wir als EU den Schwerpunkt auf die Bedürfnisse junger Menschen in Bereichen wie Bildung, Kompetenzentwicklung und Schaffung von Arbeitsplätzen, während wir uns gleichzeitig bemühen, die Jugend in allgemeinere gesellschaftliche Fragen einzubeziehen. So bieten beispielsweise Initiativen wie das Programm „Young Leaders“ und die Youth-Plug-in-Initiative der AU und der EU jungen Menschen den ihnen gebührenden Platz am Tisch der Entscheidungsfindung.

Außerdem werden wir junge Menschen auch weiterhin als Vorreiter bei der Friedenskonsolidierung und der Bekämpfung des gewalttätigen Extremismus in ihren Gemeinschaften unterstützen, unter anderem durch die Initiative „One Young World Peace Ambassadors“. Der 12. August wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen erstmals im Jahr 1999 zum Internationalen Tag der Jugend ausgerufen.

Seither werde jedes Jahr an diesem Tag die Rolle junger Menschen als wichtige Partner für den Wandel gewürdigt und daran erinnert, mit welchen Herausforderungen und Problemen die Jugend der Welt konfrontiert ist. Das diesjährige Thema „Transforming Education“ (Bildung neu gestalten) wirft ein Schlaglicht auf die Bemühungen, die Bildung inklusiver zu gestalten und allen jungen Menschen zugänglich zu machen, auch auf die Anstrengungen der jungen Menschen selbst.Die EU unterstützt die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten im Bildungsbereich, indem sie die Mobilität junger Menschen fördert und es Lehrkräften ermöglicht, durch die Arbeit in anderen Ländern Europas Erfahrungen zu sammeln und Kenntnisse auszutauschen.

Im Jahr 2017 investierte die EU den Rekordbetrag von 2,8 Mrd. EUR in das Programm Erasmus+‚ an dem seit 2014 mehr als 3,7 Millionen Menschen teilgenommen haben. In ihrer nächsten langfristigen Finanzplanung für die Jahre 2021-2027 schlägt die Kommission eine stärkere Konzentration auf die Jugend vor, wobei das Budget für Erasmus+ auf 30 Mrd. EUR verdoppelt werden soll.Erasmus+ steht vielen Einzelpersonen und Organisationen offen, wobei die Förderkriterien je nach Land und Maßnahme unterschiedlich sind.

Es gibt zwei Kategorien teilnahmeberechtigter Länder (EU-Mitgliedstaaten und Drittstaaten): Programmländer (die sich uneingeschränkt an allen Aktionen von Erasmus+ beteiligen können) und Partnerländer (die vorbehaltlich bestimmter Kriterien oder Bedingungen an einigen Aktionen des Programms teilnehmen können). Eine Liste aller Länder und der Erasmus+-Programmleitfaden, der weitere Informationen über die förderfähigen Länder enthält, seien online verfügbar. .

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