Regional

«Stadtgmües»–Erlebniswoche

2019-10-03 06:32:01
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Quelle: Stadt Winterthur

Mehr als dreissig Winterthurer Köchinnen und Köche kochen während der Erlebniswoche in Restaurants und Mensen ein «Stadtgmües-Menu», wie die Stadt Winterthur ausführt.

Zudem finden in der ganzen Stadt diverse, kostenlose Anlässe statt. So lädt ein Frauenstadtrundgang mit dem Titel «Safran, Schmalz und Suppenwunder» auf einen Streifzug durch die Winterthurer Altstadt ein, oder der Umwelt- und Gesundheitsschutz Winterthur zeigt, welche Wildkräuter und -beeren, die in der Stadt wachsen, essbar sind.

Zu degustieren gibt es dabei Chutneys, Pesto und Süsses aus Vogelbeere, Schlehe, Hagebutte und Co.Die Stadtbibliothek Winterthur zeigt bereits ab dem 7. Oktober 2019 eine Ausstellung. Darin werden verschiedenste Menschen aus Winterthur porträtiert und befragt, was ihnen in Bezug auf die nachhaltige Ernährung wichtig ist.

Diese «Stadtgmües»-Porträts erscheinen im Vorfeld, während und nach der Erlebniswoche auch auf den Social-Media-Kanälen Instagram und Facebook.Evelyn Lobsiger Kägi sei eine der gut vierzig porträtierten Personen. Sie erforscht am ZHAW-Institut für Nachhaltige Entwicklung, wie wir mit unseren Ressourcen im Alltag umgehen.

Sie habe die Kampagne «Stadtgmües» seit dem Start begleitet und stellt aufgrund von Umfragen zum Thema Ernährung fest, dass viele Leute durch die Informationsflut verunsichert sind. Sind beispielsweise natürlich gereifte Tomaten aus Spanien trotz Transportemissionen klimafreund-licher als hier gezüchtete und beheizte Treibhausprodukte? Auf solche Fragen würden viele keine vertrauenswürdige Antwort finden.

Weil es nicht immer möglich ist, pauschal gültige Antworten zu geben, habe die Kampagne Stadtgmües gemäss Empfehlungen des Weltklimarates die folgenden Faustregeln als Orientierungshilfe entwickelt: «Immer öfter auf saisonal, regional & Bio setzen, pflanzliche Zutaten wählen und Foodwaste vermeiden»..

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