Regional

Die Altstadt soll rollstuhlgängiger werden

2019-09-20 12:02:02
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Quelle: Stadt Schaffhausen

Die Fussgängerzone in der Altstadt soll für beeinträchtigte Personen besser befahr- und begehbar werden, wie die Stadt Schaffhausen ausführt.

Künftig sollen Bereiche der Pflästerung nur noch einen geringen Rollwiderstand aufweisen und so das Vorankommen für beeinträchtigte Personen erleichtern. Von der Vordergasse bis zur Vorstadt (Höhe Löwengässchen) werde die Pflästerung deshalb in den kommenden Monaten stellenweise bearbeitet oder ersetzt.

Die Stadt Schaffhausen kommt damit dem Anliegen eines Postulats nach, mit dem der Grosse Stadtrat die Prüfung von Massnahmen für eine bessere Begehbarkeit der Fussgängerzone für Menschen mit Einschränkungen forderte.  Für beeinträchtigte Personen solle es künftig einfacher sein, sich in der Altstadt fortzubewegen. Deshalb solle ein durchgängiger Streifen mit einem Bodenbelag entstehen, der einen geringen Rollwiderstand aufweist.

Die Anpassungen werden auf der Strecke von der Bachstrasse via Vordergasse und Fronwagplatz bis zur Vorstadt (Höhe Löwengasse) durchgeführt. Gewisse Teilstrecken verfügen bereits heute über Streifen mit einem Plattenbelag, diese müssen aber noch miteinander verbunden werden.

Beispielsweise seien die Schwertstrasse, die Vordergasse sowie die Unterstadt bereits mit Bodenplatten versehen. An der Vordergasse werden die Bodenbeläge teilweise durch besser rollstuhlgängige Porphyrplatten ersetzt.

Auch werde darauf geachtet, dass die Fahrspur während den Marktzeiten benutzbar ist. Zwischen der Löwengasse und dem Fronwagplatz steht in den kommenden 5-10 Jahren ein Ersatz der Werkleitungen an.

Deshalb werden in diesem Bereich vorerst keine neuen Plattenstreifen verlegt. Stattdessen werden die Pflastersteine mit einem speziellen Verfahren stellenweise abgeschliffen und so der Rollwiderstand gesenkt.

Dieses Verfahren wurde bereits im Altstadtbereich von Stein am Rhein und Diessenhofen sowie in weiteren Schweizer Städten erfolgreich angewendet. Der Korridor werde durch die etwas andere Farbe der abgeschliffenen und neu verlegten Bodenplatten erkennbar.  Die gewählte Lösung wurde von den städtischen Fachstellen zusammen mit Behindertenorganisationen und der Fachstelle «Hindernisfreies Bauen» ausgearbeitet.

Die Stadt Schaffhausen kommt damit dem Anliegen des  überwiesenen Postulats für eine bessere Begehbarkeit der Fussgängerzone für Menschen mit Einschränkungen und den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes nach. Die Umsetzung auf der Vordergasse erfolgt etappenweise, damit der Marktbetrieb möglichst wenig gestört wird.

Die Anwohnenden werden informiert. .

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