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Roche mit sehr gutem Ergebnis im ersten Halbjahr 2019 – Ausblick angehoben

  • Roche mit sehr gutem Ergebnis im ersten Halbjahr 2019 – Ausblick angehoben
    Roche mit sehr gutem Ergebnis im ersten Halbjahr 2019 – Ausblick angehoben (Bild: Roche)
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2019-07-25 05:40:00
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Severin Schwan, CEO von Roche, zu den Halbjahresergebnissen: «Wir haben in der ersten Jahreshälfte sehr gute Ergebnisse erzielt, vor allem dank der hohen Nachfrage nach unseren neuen Medikamenten, wie die Roche meldet.

Besonders erfreulich waren die beschleunigten Zulassungen, die von den Gesundheitsbehörden für Polivy und Rozlytrek gewährt wurden. Beide Medikamente seien wichtige Behandlungsmöglichkeiten für Patientinnen und Patienten im Kampf gegen den Krebs.

Basierend auf den Ergebnissen des ersten Halbjahres erhöhen wir den Ausblick für das Gesamtjahr.»Roche erwartet neu ein Verkaufswachstum im mittleren bis hohen einstelligen Bereich zu konstanten Wechselkursen. Für den Kerngewinn je Titel werde ein Wachstum zu konstanten Wechselkursen angestrebt, das weitgehend dem Verkaufswachstum entspricht.

Roche beabsichtigt, die Dividende in Schweizer Franken zu erhöhen.Die Konzernverkäufe stiegen im ersten Halbjahr 2019 um 9% auf CHF 30,5 Milliarden. Der Kerngewinn je Titel erhöhte sich um 13% und wuchs damit stärker als die Verkäufe.

Das Wachstum des Kernbetriebsgewinn nahm um 11% zu und verdeutlicht die starke Geschäftsentwicklung. Das Ergebnis nach IFRS stieg um 19% aufgrund der starken operativen Entwicklung sowie von Einmaleffekten infolge einer Neubewertung von latenten Steuerpositionen sowie der Auflösung von akquisitionsbedingten Rückstellungen.Die Verkäufe der Division Pharma stiegen um 10% auf CHF 24,2 Milliarden.

Die wichtigsten Wachstumstreiber waren das Medikament Ocrevus zur Behandlung der multiplen Sklerose, Hemlibra, das neue Präparat gegen Hämophilie sowie die Krebsmedikamente Tecentriq, Perjeta und Avastin. Dieses starke Wachstum der Division konnte Umsatzrückgänge bei Herceptin und MabThera/Rituxan zunehmend kompensieren.In den USA erhöhten sich die Umsätze um 14%.

Dabei waren Ocrevus, Hemlibra, Tecentriq, Perjeta und Avastin die wichtigsten Wachstumsträger. Ocrevus wurde weiterhin bei Neupatienten und für Folgebehandlungen stark nachgefragt.Die Division Diagnostics steigerte ihre Verkäufe um 2% auf CHF 6,3 Milliarden.

Den grössten Beitrag leistete der Geschäftsbereich Centralised and Point of Care Solutions (+3%), vor allem dank des Wachstums der Immundiagnostik. Die Umsätze nahmen in den Regionen Asien-Pazifik um 5% und in EMEA2 um 3% zu.

In Nordamerika gingen sie um 2% zurück.Im zweiten Quartal wurden von Gesundheitsbehörden mehrere Zulassungen für Medikamente von Roche erteilt. In den USA gewährte die Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) eine beschleunigte Zulassung für Polivy (Polatuzumab Vedotin-piiq) in Kombination mit Bendamustin plus Rituxan zur Behandlung von Erwachsenen mit wiederkehrendem oder therapieresistentem diffus grosszelligem B-Zell-Lymphom, die zuvor mindestens zwei andere Behandlungen erhalten haben.

Das beschleunigte Zulassungsprogramm der FDA erlaubt eine bedingte Zulassung für Medikamente, die eine medizinische Bedarfslücke bei schwerwiegenden Erkrankungen schliessen.Die japanische Gesundheitsbehörde erteilte die Zulassung für Rozlytrek (Entrectinib) zur Behandlung von Erwachsenen und Kindern mit NTRK (Neurotrope Tropomysin-Rezeptor-Kinase)-positiven soliden Tumoren. Rozlytrek sei das erste in Japan zugelassene tumoragnostische Medikament, das auf NTRK-Genfusionen abzielt.

Letztere wurden in mehreren Arten von schwer behandelbaren soliden Tumoren festgestellt, etwa in Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse, Speicheldrüse, Brust, Dick- und Enddarm oder Lunge.3 Diese Behörde erteilte ebenfalls die Zulassung für den FoundationOne CDx Cancer Genomic Profile Test, den Begleittest für Rozlytrek.Kadcyla erhielt die FDA-Zulassung zur postoperativen Behandlung von Personen mit HER2-positivem Brustkrebs im Frühstadium, die nach einer präoperativen Behandlung mit Taxan und Herceptin eine invasive Resterkrankung aufweisen. Das Medikament wurde im Rahmen der FDA-Pilotprogramme Real-Time Oncology Review (RTOR) und Assessment Aid geprüft und erhielt die Zulassung bereits gut zwölf Wochen nach Einreichung des Dossiers.

Kadcyla sei das erste Medikament von Roche, das im Rahmen des RTOR-Pilotprogramms registriert wurde. Die FDA testet in dem Programm effizientere Prüfverfahren, um Patienten in möglichst kurzer Zeit sichere und wirksame Therapien bereitzustellen.Weiterhin erteilte die FDA die Zulassung für Venclexta/Venclyxto in Kombination mit Gazyva/Gazyvaro zur Behandlung von Personen mit chronischer lymphatischer Leukämie oder kleinem lymphatischem Lymphom, die noch keine andere Behandlung erhalten haben.

Diese Zulassung erfolgte ebenfalls unter dem neuen FDA RTOR and Assessment Aid Pilot Programme. Die Registrierung basierte auf den Ergebnissen der randomisierten Phase-III-Studie CLL14, in der eine auf zwölf Monate befristete Behandlung mit Venclexta plus Gazyva gegenüber dem aktuellen Therapiestandard Gazyva plus Chlorambucil getestet wurde.

Die Studie belegte, dass Venclexta plus Gazyva im Vergleich zu Gazyva plus Chlorambucil das Risiko einer Krankheitsverschlechterung und das Sterberisiko (progressionsfreies Überleben (PFS) nach Beurteilung durch eine unabhängige Gutachterkommission) dauerhaft und signifikant um 67% reduziert.Neue Studienergebnisse zu Ocrevus zeigten eine Korrelation zwischen einem langsameren Fortschreiten der Erkrankung und einer höheren Ocrevus-Exposition bzw. einer geringeren Zahl an B-Zellen bei Personen mit MS.

Das Sicherheitsprofil von Ocrevus blieb über alle Expositionslevels konstant.Bei der Dosisfindung für Risdiplam in Teil 1 der Zulassungsstudie Firefish bei spinaler Muskelatrophie (SMA) erreichten Kinder mit Typ-1-SMA nach einjähriger Behandlung mit dem Prüfmedikament wichtige Meilensteine der motorischen Entwicklung. An der Jahrestagung der AAN wurden darüber hinaus auch Daten aus Teil 1 der Zulassungsstudie Sunfish an Patienten im Alter von 2 bis 25 Jahren mit SMA Typ 2 oder 3 präsentiert.4 Nach zwölfmonatiger Behandlung mit Risdiplam wurde ein anhaltender medianer Anstieg des SMN-Proteins im Blut auf mehr als das Doppelte gegenüber Studienbeginn gemessen.

Roche will diese neuen Daten in den laufenden Zulassungsantrag bei der FDA aufnehmen.Die Phase-III-Studie Ministone-2 für Xofluza erreichte ihren primären Endpunkt; das Medikament wurde von Kindern, die an Grippe erkrankt waren, gut vertragen. Ferner zeigte die Studie, dass Xofluza hinsichtlich der zeitlichen Verkürzung von Grippesymptomen (einschliesslich Fieber) ähnlich wirksam sei wie Oseltamivir, dessen Wirksamkeit bei Kindern mit Grippe belegt ist.

Die Studie testet Xofluza gegen das zugelassene Vergleichsmedikament Oseltamivir bei Kindern mit Grippe im Alter von einem bis unter zwölf Jahren. Weiterhin zeigte die Phase-III-Studie Blackstone, dass Xofluza erfolgreich die Infektion gesunder Personen durch im gleichen Haus lebende infizierte Personen vermeiden kann.Im Februar 2019 gab Roche bekannt, dass eine verbindliche Vereinbarung zur vollständigen Übernahme von Spark Therapeutics, Inc.

(«Spark Therapeutics») abgeschlossen wurde. Die aufsichtsrechtliche Prüfung der Transaktion sei im Gange, und die Parteien arbeiten aktiv mit den Behörden in den USA und im Vereinigten Königreich zusammen, um diesen Prozess zu erleichtern.

Der Abschluss der Transaktion werde voraussichtlich im Jahr 2019 erfolgen. Spark Therapeutics mit Sitz in Philadelphia, Pennsylvania (USA), sei ein voll integriertes Unternehmen, das sich auf die Erforschung, Entwicklung und Bereitstellung von Gentherapien gegen genetische Krankheiten wie Erblindung, Hämophilie, lysosomale Speicherkrankheiten und neurodegenerative Erkrankungen spezialisiert.Das Navify Tumor Board 2.0 wurde als erstes Gemeinschaftsprodukt von Roche und GE Healthcare im Markt eingeführt.

Das Produkt verknüpft medizinische Bildgebungsdaten und Bildspeichertechnologien mit anderen Patientendaten. Auf deren Grundlage können sich multidisziplinäre Teams, sogenannte Tumor Boards, ein umfassendes Bild von jedem einzelnen Krebspatienten machen, um individuelle Behandlungspläne festzulegen.

Durch die Integration des medizinischen Bildwiedergabesystems von GE Healthcare ins Navify Tumor Board 2.0 können Radiologen ihre Patientendaten im selben Dashboard ablegen wie alle anderen Vertreter in multidisziplinären Krebsbehandlungsteams. Wenn sämtliche diagnostischen Daten eines Patienten an einem Ort gesammelt vorliegen, können die Spezialisten des Tumor Boards in ihrer knapp bemessenen Zeit zügig alle relevanten Daten sichten und den optimalen Therapieplan für jeden einzelnen Patienten abstimmen.Roche habe den Ventana HER2 Dual ISH DNA Probe Cocktail Test zum Nachweis des HER2-Biomarkers als Begleittest im Markt eingeführt.

Der humane epidermale Wachstumsrezeptor 2 (HER2) sei ein wichtiger Biomarker für Brust- und Magenkrebs. Ihn zu erkennen und zu hemmen könne helfen, diese beiden aggressiven Krebsarten wirksamer zu bekämpfen.

Der Test könne innerhalb eines Tages durchgeführt werden und liefert Ärzten damit schnellere Ergebnisse als die meisten gängigen Bestätigungstests für HER2. Die Gewebeschnitte können mit regulären Lichtmikroskopen beurteilt werden, damit entfällt der Bedarf für spezielle Fluoreszenzmikroskope.Der cobas MTB-RIF/INH Test zum Nachweis von Antibiotikaresistenzen in der Tuberkulose-DNA wurde in den Ländern eingeführt, die das CE-Kennzeichen akzeptieren. Dieser Test ergänzt das Testmenü für Mycobakterien, das auf den cobas Systemen 6800/8800 eingesetzt werde und bereits die Tests cobas MTB und cobas MAI umfasst.

Mit der fortgesetzten Erweiterung der Testmenüs für diese Systeme treibt Roche eine wirksame Datenkonsolidierung und effiziente Diagnostik stetig voran. Tuberkulose sei die Infektionskrankheit mit den meisten Todesfällen weltweit.5 Vermehrt auftretende Arzneimittelresistenzen verschärfen die globale Gesundheitskrise durch Tuberkulose zusätzlich.

Der hochsensitive cobas MTB Test ermöglicht eine bessere Tuberkulose-Erkennung in schwer zu interpretierenden Abstrichproben mit möglicherweise falsch-negativem Befund.Seit der Gründung im Jahr 1896 erforscht Roche bessere Wege, um Krankheiten zu verhindern, zu erkennen und zu behandeln und leistet einen nachhaltigen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung. Zum Ziel des Unternehmens gehört es, durch Kooperationen mit allen relevanten Partnern den Zugang von Patienten zu medizinischen Innovationen zu verbessern.

Auf der Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der Weltgesundheitsorganisation stehen heute mehr als 30 von Roche entwickelte Medikamente, darunter lebensrettende Antibiotika, Malariamittel und Krebsmedikamente. Ausgezeichnet wurde Roche zudem bereits das zehnte Jahr in Folge als das nachhaltigste Unternehmen innerhalb der Pharmabranche im Dow Jones Sustainability Index.Die Roche-Gruppe mit Hauptsitz in Basel, Schweiz sei in über 100 Ländern tätig und beschäftigte 2018 weltweit rund 94,000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Im Jahr 2018 investierte Roche CHF 11 Milliarden in Forschung und Entwicklung und erzielte einen Umsatz von CHF 56,8 Milliarden. Genentech in den USA gehört vollständig zur Roche-Gruppe.

Roche sei Mehrheitsaktionär von Chugai Pharmaceutical, Japan. Weitere Informationen finden Sie unter www.roche.com.Dieses Dokument enthält gewisse zukunftsgerichtete Aussagen.

Diese können unter anderem erkennbar sein an Ausdrücken wie «sollen», «annehmen», «erwarten», «rechnen mit», «beabsichtigen», «anstreben», «zukünftig», «Ausblick» oder ähnlichen Ausdrücken sowie der Diskussion von Strategien, Zielen, Plänen oder Absichten usw. Die künftigen tatsächlichen Resultate können wesentlich von den zukunftsgerichteten Aussagen in diesem Dokument abweichen, dies aufgrund verschiedener Faktoren wie zum Beispiel: (1) Preisstrategien und andere Produktinitiativen von Konkurrenten; (2) legislative und regulatorische Entwicklungen sowie Veränderungen des allgemeinen wirtschaftlichen Umfelds; (3) Verzögerung oder Nichteinführung neuer Produkte infolge Nichterteilung behördlicher Zulassungen oder anderer Gründe; (4) Währungsschwankungen und allgemeine Entwicklung der Finanzmärkte; (5) Risiken in der Forschung, Entwicklung und Vermarktung neuer Produkte oder neuer Anwendungen bestehender Produkte, einschliesslich (nicht abschliessend) negativer Resultate von klinischen Studien oder Forschungsprojekten, unerwarteter Nebenwirkungen von vermarkteten oder Pipeline-Produkten; (6) erhöhter behördlicher Preisdruck; (7) Produktionsunterbrechungen; (8) Verlust oder Nichtgewährung von Schutz durch Immaterialgüterrechte; (9) rechtliche Auseinandersetzungen und behördliche Verfahren; (10) Abgang wichtiger Manager oder anderer Mitarbeitender sowie (11) negative öffentliche Aufmerksamkeit oder Berichterstattung in den Medien.

Die Aussage betreffend des Gewinnwachstums pro Titel sei keine Gewinnprognose und darf nicht dahingehend interpretiert werden, dass der Gewinn von Roche oder der Gewinn pro Titel für eine gegenwärtige oder spätere Periode die in der Vergangenheit veröffentlichten Zahlen für den Gewinn oder den Gewinn pro Titel erreichen oder übertreffen wird..

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