Ausland

Digitale Versammlung 2019: Neues im Bereich Quantentechnik, Bericht der Taskforce EU-Afrika und Start-ups im digitalen Bereich

2019-06-13 12:25:02
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Quelle: Europäische Kommission

Heute und morgen findet in Bukarest, Rumänien, die achte Digitale Versammlung statt, wie die Europäische Kommission schreibt.

An der Veranstaltung, die gemeinsam von der Kommission und dem rumänischen Vorsitz des Rates der Europäischen Union organisiert wird, nehmen Vertreterinnen und Vertreter der EU-Mitgliedstaaten sowie Interessenträger aus der Wirtschaft, Forschung und Zivilgesellschaft teil. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden sich vor allem damit befassen, wie der digitale Wandel beschleunigt werden und sichergestellt werden kann, dass die EU auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig bleibt.

Es werden drei Schlüsselinitiativen vorgestellt:erstens eine gemeinsame Erklärung mehrerer Mitgliedstaaten, die zusammen eine Infrastruktur für die Quantenkommunikation aufbauen wollen; zweitens die Annahme des Abschlussberichts der Taskforce für die digitale Wirtschaft der EU und der Afrikanischen Union mit politischen Empfehlungen und konkreten Maßnahmen zur Stärkung der Zusammenarbeit im digitalen Bereich zwischen den beiden Kontinenten; drittens eine neue Investitionsfazilität zur Expansion von Start-ups im digitalen Bereich in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Neven Mimica, EU-Kommissar für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung, erklärte: „Die Digitalisierung ermöglicht nicht nur in Europa, sondern auch in Afrika wichtige Fortschritte. Deshalb arbeiten wir im Rahmen der Allianz Afrika‑Europa mit Partnern auf beiden Kontinenten zusammen, um politische Strategien zu entwickeln, durch die wir die Technik optimal einsetzen können, um Investitionen zu mobilisieren, Arbeitsplätze zu schaffen und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern.

Heute legen wir konkrete Empfehlungen für politische Maßnahmen und Strategien zur Verbesserung der künftigen digitalen Zusammenarbeit zwischen Afrika und Europa vor.“ Mariya Gabriel, EU-Kommissarin für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft, ergänzte: „In den letzten Jahren haben wir unermüdlich daran gearbeitet, den digitalen Binnenmarkt voranzubringen, der greifbare Errungenschaften für die Bürgerinnen und Bürger und die Unternehmen in Europa mit sich bringt. Wir haben auch gezeigt, dass wir auf EU-Ebene tätig werden müssen, um gemeinsam neue Herausforderungen zu bewältigen und den digitalen Wandel zu ermöglichen.

Die Digitale Versammlung sei für uns eine wichtige Veranstaltung, auf der wir die künftigen digitalen Chancen und politischen Prioritäten erörtern und unser auf gemeinsamen Werten beruhendes Engagement erneut bekräftigen werden.“Die Digitale Versammlung bietet eine gute Gelegenheit, sich über die Zukunft Gedanken zu machen, insbesondere mit Blick auf den Vorschlag der Kommission für ein Programm „Digitales Europa“ für den Zeitraum 2021-2027. Dieses Programm zielt darauf ab, die strategischen digitalen Kapazitäten Europas zu stärken. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Themen Hochleistungsrechner, künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, fortgeschrittene digitale Kompetenzen und der Gewährleistung einer breiten Nutzung der digitalen Technik in der gesamten Wirtschaft und Gesellschaft.

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