Ausland

Bankenunion: Zahl der notleidenden Kredite in der EU geht weiter zurück

2019-06-12 16:25:00
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Quelle: Europäische Kommission

Trotz deutlicher Verbesserungen stellen die hohen NPL-Quoten in einigen Mitgliedstaaten nach wie vor eine Herausforderung dar und sollten weiter aufmerksam verfolgt werden, wie die Europäische Kommission mitteilt.

In der heute vorgelegten Mitteilung werden die Mitgliedstaaten und das Europäische Parlament aufgefordert, die Arbeit an den noch ausstehenden Vorschlägen zu beschleunigen, mit denen die bisherigen diesbezüglichen Maßnahmen der EU ergänzt werden sollen. Bei der Umsetzung des EU-Aktionsplans für den Abbau notleidender Kredite wurden bereits bedeutende Fortschritte erzielt.

Die Kommission fordert die beiden gesetzgebenden Organe jedoch auf, rasch eine Einigung über die von ihr vorgeschlagenen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Benchmarking der nationalen Regelungen für die Darlehensvollstreckung und der Insolvenzverfahren zu erzielen und das Augenmerk beim Europäischen Semester stärker auf das Thema Insolvenz zu richten.Für die Risikominderung im europäischen Bankensektor sei ein weiterer Rückgang der Zahl notleidender Kredite von zentraler Bedeutung. Die Finanzkrise und die anschließenden Rezessionen führten dazu, dass Kreditnehmer immer häufiger nicht in der Lage waren, ihre Darlehen zurückzuzahlen, da mehr und mehr Privatpersonen und Unternehmen mit anhaltenden Zahlungsschwierigkeiten konfrontiert waren oder gar in Konkurs gehen mussten.

Dies war vor allem in Mitgliedstaaten mit langen oder tiefen Rezessionen der Fall. Folglich häuften sich in den Büchern zahlreicher Banken notleidende Kredite an.

Hohe NPL-Quoten stellen für einige Banken nach wie vor eine große Herausforderung dar und können deren Ertragsstärke erheblich mindern.Die Kommission arbeitet mit den betroffenen Mitgliedstaaten zusammen, um die hohen Bestände an notleidenden Krediten abzubauen. Dies geschieht unter anderem im Rahmen des Europäischen Semesters und durch Ad-hoc-Maßnahmen und systemische Entlastungsmaßnahmen für wertgeminderte Aktiva, die mit den Vorschriften über staatliche Beihilfen vereinbar sind.

Doch auch die Aufsichtsbehörden und Banken der Mitgliedstaaten haben seit der Krise bedeutende Fortschritte bei der Bereinigung der Bankbilanzen erzielt..

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