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Kabinett verabschiedet Bericht zur Kulturförderung nach dem Bundesvertriebenengesetz - Grütters: „Strahlkraft des gemeinsamen Kulturraums hilft gegen Abschottung“

2019-06-12 12:25:00
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Quelle: Deutsche Bundesregierung

Die Bundesregierung hat heute den von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) vorgelegten „Bericht der Bundesregierung über die Maßnahmen zur Förderung der Kulturarbeit gemäß § 96 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) in den Jahren 2017 und 2018“ beschlossen, wie die Deutsche Bundesregierung schreibt.

Der vorgelegte Bericht informiert über die Initiativen und Entwicklungen in den Jahren 2017 und 2018, erläutert die Förderakzente der Bundesregierung und stellt die Arbeit der vom Bund dauerhaft geförderten Museen, Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen vor.Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, sagte: „Das Kulturerbe der Deutschen aus dem östlichen Europa habe nicht nur das kulturelle, wirtschaftliche und konfessionelle Gesicht Deutschlands bleibend mit geprägt. Verstärkt wächst ihm auch eine europäische Relevanz zu.

Gerade dort, wo Rufe nach Abschottung und Ausgrenzung laut werden, braucht ein Europa der Vielfalt und Toleranz die Strahlkraft des gemeinsamen Kulturraums. Das lasse sich am Beispiel des mittleren und östlichen Europas und seiner Geschichte gut nachvollziehen und entlarvt die von Nationalisten gepflegte Ideologie als Irrweg.“Nach § 96 BVFG haben Bund und Länder den gesetzlichen Auftrag, das Kulturgut der historischen deutschen Ostgebiete und der deutschen Siedlungsgebiete im östlichen Europa im Bewusstsein der Vertriebenen und Flüchtlinge, des gesamten deutschen Volkes und des Auslandes zu erhalten.

Zu dieser wichtigen kulturpolitischen Aufgabe gehört die Förderung von Archiven, Museen und Bibliotheken, Wissenschaft und Forschung sowie von Projekten der kulturellen Vermittlung.Die BKM stellte dafür in den Jahren 2017 und 2018 insgesamt 41,1 Millionen Euro zur Verfügung. Mit weiteren rund 1,9 Millionen Euro unterstützte das Bundesministerium des Innern im gleichen Zeitraum die verständigungspolitische Arbeit der Vertriebenen.In den Berichtszeitraum fällt die schrittweise Umsetzung der weiterentwickelten „Konzeption zur Erforschung, Bewahrung, Präsentation und Vermittlung der Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa nach § 96 des Bundesvertriebenengesetzes“, die durch die Bundesregierung 2016 mit dem Ziel der stärkeren europäischen Integration beschlossen wurde.

Seit 2017 stehen dafür zusätzlich eine Million Euro zur Verfügung. Damit habe die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien die geförderten Einrichtungen nachhaltig gestärkt und neue Vorhaben initiiert.

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