Ausland

EU-Kommissar Mimica besucht Ägypten, das derzeit den Vorsitz in der Afrikanischen Union innehat

2019-05-06 12:25:00
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Quelle: Europäische Kommission

Kommissar Mimica erklärte: „Wir haben hohe Erwartungen an den ägyptischen Vorsitz der Afrikanischen Union, insbesondere wenn es darum geht, Investitionen anzukurbeln, das Geschäftsklima zu verbessern und die Integration des afrikanischen Kontinents voranzutreiben, wie die Europäische Kommission mitteilt.

Ein weiterer wichtiger Punkt auf unserer Agenda sei die Stärkung von Frieden und Sicherheit. Unter dem Vorsitz Ägyptens möchten wir unsere Zusammenarbeit intensivieren, um uns gemeinsam stärker und gezielter für konkrete Ergebnisse einzusetzen und die Dreieckskooperation auszubauen.

Die Umsetzung der Allianz Afrika-Europa und die weitere Vertiefung unserer Partnerschaft sollten daher auf beiden Seiten ganz oben auf unserer Agenda stehen.“Kommissar Mimica legte außerdem konkrete Pläne für die praktische Umsetzung der neuen Allianz Europa-Afrika für nachhaltige Investitionen und Arbeitsplätze vor. Diese Allianz wurde ins Leben gerufen, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu stärken, Investitionen und Handel zu fördern - u. a.

durch die Unterstützung der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone - und um Arbeitsplätze in ganz Afrika zu schaffen. Im Rahmen der Allianz wurde eine Reihe geeigneter Sektoren für eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit ermittelt, wie z. B.

Infrastrukturentwicklung und Weltraumtechnologie.Die Beziehungen zwischen Afrika und der EU haben sich seit dem ersten Afrika-EU-Gipfel in Kairo im Jahr 2000 kontinuierlich weiterentwickelt und vertieft. Auf regelmäßigen Gipfeltreffen, die alle drei Jahre stattfinden, werden die politischen Prioritäten festgelegt.

Auf dem letzten Gipfeltreffen im November 2017 in Abidjan wurden vier strategische Schwerpunktbereiche für den Zeitraum 2018-2020 vereinbart: Investitionen in Menschen – Bildung, Wissenschaft, Technologie und Entwicklung von Kompetenzen; Stärkung von Resilienz, Frieden, Sicherheit und Governance; Mobilisierung von Investitionen für einen nachhaltigen Strukturwandel in Afrika; Migration und Mobilität.Im Anschluss an den Gipfel von Abidjan wurde im September 2018 eine Allianz Afrika–Europa für nachhaltige Investitionen und Arbeitsplätze ins Leben gerufen. Diese Allianz werde in enger Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Union umgesetzt.

Im Hinblick auf die Förderung von Frieden und Sicherheit wurde im Mai 2018 eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Sie stellt ein wichtiges Instrument dar, das in den verschiedenen Phasen des Konfliktzyklus bei Maßnahmen wie Konfliktverhütung, Mediation, Frühwarnung, Krisenmanagement sowie bei Friedenseinsätzen ein stärker strategisch ausgerichtetes und systematischeres Vorgehen ermöglicht..

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