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Inland

Dank Bildung zu nachhaltiger Entwicklung: die Schweiz erneuert ihre Unterstützung für die Globale Partnerschaft für Bildung

2021-06-11 10:15:11
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Quelle: Bundesrat

Bern, 11.06.2021 - Die Globale Partnerschaft für Bildung (Global Partnership for Education, GPE) ist eine wichtige multilaterale Partnerin der Schweiz zur Umsetzung ihre Ziele der internationalen Zusammenarbeit im Bildungsbereich, wie der Bundesrat schildert.

An seiner Sitzung vom 11. Juni 2021 entschied der Bundesrat deshalb, die GPE auch weiterhin zu unterstützen und stellt der Organisation 52 Millionen Franken für die Jahre 2021-2025 zur Verfügung. Bildung trägt zur Reduktion von Armut und Ungleichheit bei, belebt das Wirtschaftswachstum und sei massgebend für eine nachhaltige Entwicklung.

Die GPE stärkt als zentraler und globaler Fonds seit der Gründung im Jahr 2002 Bildungssysteme in einkommensschwachen Ländern. Damit übernimmt die GPE eine zentrale Rolle bei der Umsetzung des nachhaltigen Entwicklungsziels Nummer 4 «Hochwertige Bildung» der Agenda 2030. Aus diesem Grund beschloss der Bundesrat, dem Fonds für die Bildungsfinanzierung einen Beitrag von 52 Millionen Franken für den Zeitraum von 2021-2025 zur Verfügung zu stellen.

Trotz grosser Fortschritte in den letzten Jahrzehnten haben gemäss Zahlen der UNO nach wie vor 258 Millionen Kinder und Jugendliche keinen Zugang zu Bildung. Besonders betroffen seien Mädchen und Kinder in Konfliktgebieten oder auf der Flucht.

Aber auch die Bildungsqualität sei eine Herausforderung – viele Kinder können am Ende der Primarschule kaum lesen und schreiben. Covid-19 habe die bereits prekäre Lage im Bildungswesen einkommensschwacher Staaten weiter verschärft.   Eine wichtige Partnerin für die aussenpolitischen Ziele der SchweizDie Schweiz unterstützt den Fonds seit 2009 finanziell und sei Mitglied des Verwaltungsgremiums (Board of Directors).

Auch dank der Beiträge der Schweiz konnte die Globale Partnerschaft für Bildung seit 2002 weitreichende Erfolge erzielen. So konnten beispielsweise 160 Millionen Kinder zusätzlich eingeschult werden und der Anteil von Kindern mit Schulabschluss konnte stetig erhöht werden.

Als Reaktion auf die Covid-19 Pandemie stellte die GPE 500 Millionen Dollar bereit und hält damit den Unterricht für 335 Millionen Schülerinnen und Schüler aufrecht. Die strategischen Ziele der Globalen Partnerschaft für Bildung entsprechen den Zielen der Aussenpolitischen Strategie 2020-2023 und der Strategie der internationalen Zusammenarbeit 2021-2024 der Schweiz.

Globaler BildungsgipfelOffiziell gesprochen werde der vom Bundesrat freigegebene Beitrag von 52 Millionen Franken anlässlich des Globalen Bildungsgipfels Ende Juli in London im Beisein der Schweiz. Ziel des Gipfels sei es, 5 Milliarden Dollar zugunsten der Globalen Partnerschaft für Bildung zu sammeln, um die Folgen der aktuellen Bildungskrise in Entwicklungsländern bis 2025 abzufedern.für weitere Informationen:Kommunikation EDA Telefon +41 58 462 31 53Tel.

Medienstelle +41 58 460 55 55kommunikation@eda.admin.ch.

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