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Arbeitslosenversicherung erzielt im 2019 Überschuss – Corona-Krise verursacht im 2020 erneute Verschuldung

2020-04-07 06:08:07
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Quelle: Swiss Federal Council

Bern, 07.04.2020 - Die Arbeitslosenversicherung schliesst die Jahresrechnung 2019 mit einem Überschuss von 1,56 Milliarden Franken, writes the Swiss Federal Council.

Die Bundestresoreriedarlehen konnten restlos zurückbezahlt werden. Somit war der Fonds per Ende Dezember 2019 vollständig entschuldet.

Im 2020 wird durch die Corona-Krise die Kurzarbeitsentschädigung stark ansteigen. Eine erneute Verschuldung ist absehbar.

Rechnung 2019 – Fonds ist schuldenfreiDer Ausgleichsfonds der Arbeitslosenversicherung (ALV) schloss das Rechnungsjahr 2019 mit einem Gesamtertrag von 8,06 Milliarden Franken (2018: 7,86) und Gesamtaufwendungen von insgesamt 6,50 Milliarden Franken (2018: 6,69) ab. Der Überschuss betrug 1,56 Milliarden Franken (2018: 1,17 Milliarden).

Im Jahresdurchschnitt waren 106’932 Arbeitslose bei der ALV registriert; dies entspricht einer Quote von 2,3% (2018: 118’103; 2,5%). Aufgrund des Überschusses konnten im Jahr 2019 die Bundestresoreriedarlehen restlos zurückbezahlt werden.

Somit war der Fonds per Ende Dezember 2019 vollständig entschuldet.Corona-Krise 2020 – erneute VerschuldungDurch die Corona-Krise werden die Aufwendungen der Arbeitslosenversicherung um mehrere Milliarden ansteigen, insbesondere für die Kurzarbeitsentschädigungen. Infolgedessen wird die Arbeitslosenversicherung das Jahr 2020 voraussichtlich mit einer erneuten substanziellen Verschuldung abschliessen.Oliver Schärli, SECO, Direktion für Arbeit, Leiter Arbeitsmarkt/Arbeitslosenversicherung, Tel.

+41 (58) 462 28 77Antje Baertschi Kouchta, Leiterin Kommunikation SECO, Tel. +41 (58) 463 52 75.

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