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Jahresbericht Sucht: Cannabis bleibt auf politischer Agenda

2019-07-04 06:32:18
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Quelle: Stadt Bern

Das Studiendesign der Umfrage zur Selbstkontrolle im Umgang mit Cannabis, die Anfang April lanciert wurde, sah die Befragung einer möglichst repräsentativen Stichprobe der Stadtberner Bevölkerung vor, wie die Stadt Bern meldet.

Dazu wurden 5000 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Personen mit einem Schreiben zu einer anonymen Online-Befragung eingeladen. Weitere interessierte Personen konnten ohne persönliche Einladung auf der Homepage des Instituts für Psychologie an der Befragung teilnehmen.

An der bis Ende Mai 2019 aufgeschalteten Umfrage nahmen rund 1300 Personen teil und füllten den Fragebogen ganz oder teilweise aus. Die detaillierte Auswertung der Antworten solle bis Ende 2019 vorliegen.Der lange, schöne und heisse Sommer im 2018 hatte verschiedene Auswirkungen auf die Situation im Suchtbereich in der Stadt Bern.

Der öffentliche Raum war sehr belebt, die Treppen und Wege an der Aare stärker frequentiert als in Vorjahren. Die mobile Interventionsgruppe PINTO erhöhte deshalb ihre Präsenz, um Nutzungskonflikten vorzubeugen und Drogenkonsum in diesen Gebieten zu verhindern.

Auch musste die Sanitätspolizei im Berichtsjahr deutlich mehr Spitaleinweisungen von Minderjährigen in Zusammenhang mit Alkohol vornehmen. Die Sanitätspolizei führt diese Zunahme in erster Linie auf die Sommerhitze zurück, zumal hohe Temperaturen die Wirkung von Alkohol im Körper beeinflussen.Im vergangenen Jahr bestätigte sich der Trend des sehr hohen Reinheitsgrads des verkauften Kokains bei unverändertem Preis.

Dies deutet auf eine starke Konkurrenzsituation und ein grosses Angebot auf dem Schwarzmarkt hin. Auch verzeichneten die Beratungsstellen im Berichtsjahr eine Zunahme der Beratungen mit Kokain als Hauptproblemsubstanz.

Aus präventiver Sicht bleibt es eine wichtige Aufgabe, mit Konsumentinnen und Konsumenten in Kontakt zu kommen, um sie über möglichst schadensmindernde Konsumformen und schädliche Substanzen zu informieren und auf Beratungs- und Behandlungsangebote hinzuweisen. Dabei seien weitere Zugangsmöglichkeiten zu Drug-Checking zu prüfen, damit auch Kokainkonsumentinnen und -konsumenten ausserhalb des Nightlife-Bereichs besser angesprochen werden können..

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