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Digitale Verwaltung - Zukunftsweisende Digitalisierungs-Strategie für den Kanton

2019-07-01 08:32:05
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Quelle: Kanton Bern

Der Regierungsrat hat die «Strategie Digitale Verwaltung des Kantons Bern» genehmigt und zur Kenntnisnahme an den Grossen Rat verabschiedet, wie der Kanton Bern schildert.

Mit der Strategie will er die E-Government-Aktivitäten der gesamten Kantonsverwaltung koordiniert und gezielt vorantreiben. Dies in enger Zusammenarbeit mit den bernischen Gemeinden.

Eine Delegation des Regierungsrates werde sich regelmässig mit strategischen Fragen rund um die Digitalisierung der Verwaltung befassen.Die «Strategie Digitale Verwaltung des Kantons Bern» löst die bisher geltende E-Government Strategie von 2002 ab. Damit erfüllt der Regierungsrat den Auftrag der vom Grossen Rat überwiesenen Motion «E-Government: Endlich eine Strategie für den Kanton Bern Link öffnet in einem neuen Fenster.».

Mit der neuen Strategie treibt der Regierungsrat die digitale Transformation der Kantonsverwaltung gezielt voran, wie er es in seinen Legislaturzielen 2019-2022 vorgesehen hat: In absehbarer Zukunft sollen die Bevölkerung und die Wirtschaft sämtliche Geschäfte mit der Verwaltung komplett elektronisch abwickeln können. Dies solle den administrativen Aufwand reduzieren und die Attraktivität des Kantons Bern als Wirtschafts- und Lebensraum fördern.Die Strategie schafft im Bereich E-Government erstmals einen verbindlichen inhaltlichen und organisatorischen Rahmen für die gesamte Kantonsverwaltung, die politischen Behörden und die Gemeinden.

Sie definiert eine Vision sowie strategische Grundsätze. Auf der Grundlage der Strategie werden die Schwerpunkte der Digitalisierungsprojekte für die kommenden Jahre aus gesamtkantonaler Sicht initiiert, koordiniert und festgelegt.Neu sei die Staatskanzlei für die gesamtstaatliche Steuerung der digitalen Transformation verantwortlich.

Sie werde dabei unterstützt durch das kantonale Amt für Informatik und die Direktionen. Dafür richtet die Staatskanzlei eine Geschäftsstelle Digitale Verwaltung im Umfang von eineinhalb Vollzeitstellen ein.Neu werde eine Delegation des Regierungsrats geschaffen, die sich in regelmässigen Abständen mit direktionsübergreifenden und strategischen Fragen befasst.

Geleitet werde diese Delegation vom Staatschreiber. Die weiteren Mitglieder der Delegation seien die Regierungsrätinnen Beatrice Simon und Evi Allemann.

Zudem solle ein neues «Kontaktgremium Digitalisierung Kanton-Gemeinden» den regelmässigen Austausch mit den bernischen Gemeinden sicherstellen. Es solle sich mit Fragen rund um die digitale Verwaltung zwischen dem Kanton und den Gemeinden befassen und innovative Projekte anstossen.

Im Kontaktgremium vertreten seien unter anderem die Mitglieder der Regierungsdelegation sowie der Präsident und der Geschäftsführer des Verbandes bernischer Gemeinden. Je nach Thema können gezielt weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer beigezogen werden.Mit der «Strategie digitale Verwaltung des Kantons Bern» verfolgt der Regierungsrat den in den letzten Jahren eingeschlagenen Weg, über die Digitalisierung den Zugang der Bevölkerung zu staatlichen Leistungen zu vereinfachen, konsequent weiter.

Zahlreiche Projekte wurden bereits umgesetzt. So beispielsweise eine moderne Stellenplattform sowie ein kantonales E-Recruiting-System, welches den gesamten Bewerbungsprozess bis zum Vertragsabschluss papierlos abgewickelt.

Bereits seit vielen Jahren lassen sich die Steuererklärungen über TaxMe-Online elektronisch ausfüllen, einreichen und neu auch freigeben. Seit diesem Jahr können Anträge für Prämienverbilligungen online gestellt werden.

Schliesslich werde ab Juli das elektronische Baubewilligungsverfahren eBau flächendeckend eingeführt..

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