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Erfreuliches Jahresergebnis 2018 für Waid und Triemli

2019-05-02 08:03:17
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Das Stadtspital Waid schliesst das Berichtsjahr 2018 im Rahmen des Budgets (-14,3 Millionen Franken), das Triemli weit besser als budgetiert ab (+1,4 Millionen Franken), wie die Stadt Zürich meldet.

Dies sei aufgrund des herausfordernden Marktumfelds und der weiteren Zunahme von regulatorischen Bestimmungen bemerkenswert. Ein Blick auf das erste Quartal 2019 zeigt, dass die gemeinsame Spitalleitung mit der Führung eines Zentrumsspitals an zwei Standorten auf dem richtigen Weg ist.

Die Geschäftszahlen des Stadtspitals Waid und Triemli haben sich 2018 erfreulich entwickelt. Das Waid schliesst das Berichtsjahr 2018 exakt gemäss Budget, das Triemli weit besser als budgetiert ab.

Sowohl das Waid wie auch das Triemli haben 2018 mehr Patientinnen und Patienten behandelt als im Vorjahr. Mit über 33 000 stationären Patientinnen und Patienten, 220 000 ambulanten Konsultationen und 74 000 Notfallpatientinnen und -patienten gehört das Stadtspital Waid und Triemli zu den zehn grössten Spitälern der Schweiz. Im Waid wurden im vergangenen Jahr 8619 Patientinnen und Patienten stationär behandelt und 48 806 ambulante Besuche verzeichnet.

Das entspreche im stationären Bereich einer Abnahme um 4,3 Prozent und im ambulanten Bereich einer Zunahme um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das im Mai 2018 eröffnete Zentrum für Palliative Care verzeichnete bereits im ersten Jahr eine grosse Nachfrage.

Die Fallzahlen der Universitären Klinik für Akutgeriatrie erhöhten sich weiter. Mit dem Fallrückgang im stationären Bereich aufgrund «ambulant vor stationär» und dem Eingriff des Bundesrats in die ambulante Tarifstruktur Tarmed reduzierten sich die Erträge.

Die Personalkosten konnten nicht im gleichen Umfang gesenkt werden. Dadurch verschlechterte sich das operative Ergebnis und es resultierte eine negative EBITDAR-Marge von -2,5 Prozent.

Mit einer Bettenverdichtung, einer Reduktion der Personalkosten und einer Zinsreduktion der Stadt konnte das Budget eingehalten werden. Das Waid schliesst das Jahr mit einem Defizit von -14,3 Millionen Franken ab. Im Berichtsjahr wurden im Triemli 24 967 Patientinnen und Patienten stationär behandelt.

Angesichts der zunehmenden Verschiebung von Behandlungen in den ambulanten Bereich sei dieser Anstieg um 0,6 Prozent bemerkenswert. Im Jahr 2018 erblickten im Triemli 2160 Kinder das Licht der Welt.

Einen starken Anstieg um 9,5 Prozent könne das Stadtspital mit total 170 376 Konsultationen bei den ambulanten Behandlungen ausweisen. Mit der erhöhten Nachfrage nach ambulanten Leistungen konnte der Tarmed-Eingriff des Bundesrates weitgehend ausgeglichen werden (-1 % Umsatz gegenüber Vorjahr).

Das Triemli schliesst das Berichtsjahr mit einem positiven Ergebnis von 1,4 Millionen Franken weit besser als budgetiert ab. Die Abweichung sei einerseits auf diverse Massnahmen zur operativen Ergebnisverbesserung, andererseits auf Sondereffekte wie die Zinsentlastung durch die Stadt zurückzuführen.

Das operative Ergebnis konnte um 3,5 Millionen Franken verbessert und damit die EBITDAR-Marge auf 8,5 Prozent gesteigert werden. Dies sei im Branchenvergleich der grossen öffentlichen Spitäler ein sehr gutes Ergebnis.Die Zusammenarbeit der beiden Stadtspitäler zeigt bereits im ersten Quartal 2019 Wirkung: Sowohl im Waid wie auch im Triemli durften mehr stationäre Patientinnen und Patienten behandelt werden.

Ebenfalls stieg die Nachfrage nach ambulanten Leistungen weiter. Die gemeinsame Führung der beiden Spitäler ermöglicht eine bessere Abstimmung des Leistungsangebots, die Nutzung von Synergien in den Supportbereichen und im Einkauf sowie eine Reduktion der Vorhalteleistungen.

Im Rahmen des Projekts «Move» treibt die Spitalleitung die Zusammenarbeit der beiden Spitäler weiter voran und startet mit der Umsetzung der gemeinsamen Angebotsstrategie (vgl. Medienmitteilung vom 7. März 2019).

Die ebenfalls in der Medienmitteilung angekündigte Reduktion von Personalkosten im Waid schreitet planmässig ohne Entlassungen voran. Die ersten zwei Phasen des Transformationsprozesses «Move» seien im Sommer 2019 abgeschlossen..

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