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Museumsquartier: Ein Glücksfall für Bern

Museumsquartier: Ein Glücksfall für Bern
Museumsquartier: Ein Glücksfall für Bern (Bild: Burgergemeinde Bern)

2019-04-29 08:32:02
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Quelle: Burgergemeinde Bern

In Bern soll ein Museumsquartier von internationaler Ausstrahlung entstehen, wie die Burgergemeinde Bern mitteilt.

Eine Machbarkeitsstudie von Kanton, Stadt und Burgergemeinde Bern zeigt nun erstmals auf, wie die verschiedenen Museen und Institutionen im Kirchenfeldquartier zu einem Bildungs- und Kulturareal vernetzt werden können. Neben einer inhaltlichen Zusammenarbeit seien unter anderem ein gemeinsamer Eingang sowie ein neuer öffentlicher Museumspark in der Mitte der Einrichtungen angedacht.

Für den Kultur- und Tourismuskanton Bern sei das Museumsquartier eine einmalige Chance, welche die beteiligten Institutionen gemeinsam voranbringen möchten. Bereits im kommenden Jahr solle ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben werden.Teil des Museumsquartiers wären das Bernische Historische Museum, das Naturhistorische Museum Bern, das Museum für Kommunikation, das Alpine Museum, die Kunsthalle, das Schweizer Schützenmuseum sowie das Yehudi Menuhin Forum.

Ausserdem werden auch die Nationalbibliothek, die Mediothek der PHBern, das Stadtarchiv Bern und das Gymnasium Kirchenfeld in diesen Planungen mitgedacht. Gemäss der Vision eines Museumsquartiers würden die zahlreichen Kulturinstitutionen, die eng beieinander liegen aber heute getrennt voneinander auftreten, miteinander verbunden: inhaltlich, aber auch räumlich.

Durch die engere Zusammenarbeit könne ein grösseres Ganzes entstehen, das für alle seine Teile, die Besuchenden, Stadt und Quartier einen bedeutenden Mehrwert darstellt.Ein gemeinsamer Eingang und ein Park für alleUm die Vision greifbarer zu machen, haben Kanton, Stadt und Burgergemeinde Bern eine Machbarkeitsstudie ausarbeiten lassen. Autor sei Dieter Bogner, der auch das Museumsquartier Wien entwickelt habe und damit weltweit zu einer der renommiertesten Fachpersonen auf diesem Gebiet zählt.

Die Ergebnisse seiner Studie wurden heute präsentiert. Damit die Institutionen als Einheit erlebt werden, solle es einen gemeinsamen Eingang ins Museumsquartier geben.

Dieser solle ebenerdig vom Helvetiaplatz aus durch eine Passage unter dem Schlossgebäude des Bernischen Historischen Museums hindurch erfolgen. Dort solle ein Besucherzentrum für alle beteiligten Institutionen entstehen, etwa mit einem gemeinsamen Ticketverkauf und Museumsshop.

Anschliessend werden die Gäste durch eine grosszügige Empfangshalle in den öffentlichen Museumspark geführt und von dort in die verschiedenen Museen geleitet.Das Museumsquartier werde die Attraktivität des Kantons Bern als Tourismusdestination weiter steigern. Die grössten Kulturinstitutionen im Perimeter des Museumsquartiers seien heute bereits Publikumsmagnete.

«Treten diese gemeinsam auf und offerieren kombinierte Angebote, werde das Publikumsinteresse steigen», erklärt Christine Häsler.Die Machbarkeitsstudie zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, wie das Museumsquartier im Detail funktionieren könnte. Diese werden nun in enger Zusammenarbeit mit den Kulturinstitutionen und weiteren Kreisen geprüft und inhaltlich konkretisiert.

Sind die wichtigsten Fragen geklärt, könne Berns neuer Leuchtturm im Herbst/Winter 2020 einen Schritt weiter in Richtung Realisierung gehen und ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben werden..

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