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Vermögensentwicklung ist stark lebenslaufabhängig

  • Vermögensentwicklung ist stark lebenslaufabhängig
    Vermögensentwicklung ist stark lebenslaufabhängig (Bild: Kanton Zürich)
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    Vermögensentwicklung ist stark lebenslaufabhängig (Bild: Kanton Zürich)
2019-03-15 14:02:00
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Quelle: Kanton Zürich

Das steuerbare Vermögen eines Zürcher Durchschnittshaushalts wuchs in dieser Periode bis zum 50. Altersjahr nur langsam: In diesem Alter beträgt das Medianvermögen rund 80\\\\\\\'000 Franken, d.h, wie der Kanton Zürich mitteilt.

die eine Hälfte versteuert mehr, die andere weniger. Danach beschleunigt sich der Vermögenszuwachs aber bis zur Pensionierung stark: in diesem Lebensabschnitt erreichen die Einkommen oft ihr Maximum, während die Ausgaben, z.

B. für Kinder, meist bereits abnehmen.

Auch Erbschaften fallen in diesem Alter gehäuft an. Nicht zu vergessen sei aber auch, dass mit der Pensionierung während des Erwerbslebens unbesteuerte Vorsorgegelder – Säule 3a und bei Kapitalbezug auch Pensionskassenguthaben – ins steuerbare Vermögen übergehen können.

Beim Übergang ins Rentenalter verfügt ein Haushalt so im Schnitt über etwa 340\\\\\\\'000 Franken steuerbares Vermögen. Im Pensionsalter verändern sich die mittleren Vermögen nur noch geringfügig.Im Erwerbsalter verbergen sich hinter dieser Durchschnittsentwicklung allerdings erhebliche Unterschiede.

Je grösser das Vermögen eines Haushalts 2006 war, desto stärker wuchs es in der folgenden Dekade: Wer ein grosses Vermögen besitzt, habe in der Regel auch ein hohes Einkommen, und die Steuerdaten zeigen, dass Haushalte mit grossen Einkommen überproportional Vermögen bilden können. Im Rentenalter schwächt sich dieser Zusammenhang zwischen der Höhe des Vermögens und dessen Entwicklung aber stark ab: Grosse Vermögen wachsen kaum mehr, und kleine nehmen nur sehr geringfügig ab.Die absolute Vermögensentwicklung sei zwar ein wichtiger Aspekt – aus einer sozialpolitischen Perspektive ebenso interessant sei aber die Vermögensmobilität, d.h.

das Ausmass der Positionsveränderungen in der Vermögenspyramide. Generell zeigen die Steuerdaten, dass die Vermögensmobilität geringer sei als jene der Einkommen, und wie bei letzterem sei sie im Rentenalter erheblich tiefer.

Die ausgeprägte Ungleichheit der Vermögen werde durch diese Mobilität im Übrigen leicht verringert: Besonders trifft dies in der späten Erwerbsphase zu, in der die Vermögen aus den genannten Gründen stark zunehmen.Auch die Reichsten seien kein abgeschotteter Zirkel: Denn von den Steuerhaushalten, die sich 2006 im obersten Prozent befanden – dafür musste man mehr als etwa 4,5 Millionen Franken Vermögen versteuern – blieben nur 56 Prozent während der gesamten zehn Folgejahre dauernd in diesem Segment. Aufsteiger von weit unten haben in dieser «one percent»-Klasse allerdings Seltenheitswert: Nur vier Prozent derer, die 2015 zu dieser Gruppe gehören, befanden sich 2006 in der unteren Hälfte der Vermögensverteilung.

Noch seltener sei allerdings der Abstieg – nicht einmal jeder hundertste Steuerhaushalt, der sich 2006 in diesem Topsegment befand, versteuerte 2015 ein Vermögen unter der Medianschwelle..

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