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Statistik 2018: Die Sicherheit der Berner Bevölkerung ist auch bei Grossanlässen gewährleistet

2019-01-24 09:02:49
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Quelle: Stadt Bern

Die Berufsfeuerwehr intervenierte im vergangenen Jahr insgesamt 2‘600 Mal, was einem theoretischen Durchschnitt von rund 7.1 Einsätzen pro Tag entspricht, wie die Stadt Bern meldet.

Bei 76 Ereignissen mussten zur Verstärkung der Einsatzmannschaften Teile der dienstfreien Wache und/oder der Nachtwache und des Brandcorps alarmmässig aufgeboten werden. Die YB-Meisterfeier, der Grand Prix von Bern, andere Grossanlässe seien für das Einhalten der Interventionszeiten durch die Berufsfeuerwehr Bern eine zusätzliche Herausforderung.

Mit dem Auslagern von Einsatzelementen an einen einsatztaktisch sinnvollen Standort habe die Berufsfeuerwehr gute Erfahrungen gemacht. Die 670 Angehörigen der Zivilschutzorganisation Bern plus leisteten über 2‘000 Diensttage.

Die Arbeiten des Quartieramts der Stadt Bern konzentrierten sich auf die Zivilschutzanlage an der Mingerstrasse und das Ausbildungsgelände im Riedbach.Die Berufsfeuerwehr Bern rückte im vergangenen Jahr zu insgesamt 2‘600 Interventionen aus. Dies seien 357 Einsätze oder 16% mehr als im Vorjahr (2‘243).

Die Zahl der Einsätze liegt auch deutlich über dem 10-Jahresdurchschnitt (2‘260). Die Steuerungsvorgaben der Stadt Bern sehen vor, dass die Berufsfeuerwehr gleichzeitig ein mittleres und ein kleines Ereignis bewältigen kann.

Grössere, länger andauernde und/oder mehrere gleichzeitige Ereignisse führen dazu, dass zu deren Bewältigung zusätzlich Angehörige der freiwilligen Feuerwehr aufgeboten werden. Diese Zusammenarbeit hilft mit, die Hilfestellung zugunsten der Berner Bevölkerung sicherzustellen.

So erforderte auch im vergangenen Jahr die Bewältigung von 76 Ereignissen die Alarmierung zusätzlicher Feuerwehrleute (2017: 76): Es mussten 68 Mal (2017: 25) dienstfreie Berufsfeuerwehrangehörige, 45 Mal (2017: 18) Angehörige der Nachtwache und 66 Mal (2017: 55) Angehörige des Brandcorps aufgeboten werden.Gegenüber dem Vorjahr (1‘330) deutlich zugenommen haben die 1‘585 Hilfeleistungen (Personen- und Tierrettungen, Schnee-, Wasser-, Sturm- und Blitzschäden, technische Hilfeleistungen, Insekten etc.). Davon entfielen 1‘362 (1‘117) Einsätze auf das Gemeindegebiet, 223 (213) Hilfestellungen fanden ausserhalb der Gemeindegrenze statt.

Zahlreiche Einsätze betrafen Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen, was die Zunahme der Hilfeleistungen auch wieder relativiert: 535 (416) Schwärme konnten eingefangen, umgesiedelt oder mussten vernichtet werden. 136 (46) Bienenschwärme konnten eingefangen und der Schwarmsammelstelle abgegeben werden.

Die Zahl der Interventionen bei schweren Verkehrsunfällen mit Verletzten und toten Autoinsassen veränderte sich gegenüber dem Vorjahr kaum (37 gegenüber 38). 94 Einsätze betrafen Personen- und Tierrettungen respektive -befreiungen (97).

Solche Einsätze werden immer wieder von Spezialisten der Berufsfeuerwehr geleistet; sei es als Rettungsspezialist Helikopter, als Höhen- und Tiefenretter oder bei Grosstierrettungen mit speziellem Gerät.Nicht nur, dass die Stadt Bern der Berufsfeuerwehr Steuerungsvorgaben macht, indem gleichzeitig ein mittleres und ein kleines Ereignis bewältigt werden muss, auch macht die Abteilung Feuerwehr der Gebäudeversicherung Bern der Berufsfeuerwehr Bern zeitliche Vorgaben: So muss sie in der Gemeinde Bern in 80% aller Fälle einen Schadenplatz innerhalb von zehn Minuten erreichen. Diese Vorgabe sei bei Grossveranstaltungen, die mitunter grössere Teile Berns unpassierbar machen, wegen der längeren Anfahrtswege nicht einzuhalten.

Die Berufsfeuerwehr Bern habe darum mit der freiwilligen Feuerwehr AMG (Allmendigen-Muri-Gümligen) Kontakt aufgenommen und lagerte im Rahmen der Sicherheitskonzepte für Grossveranstaltungen einzelne Elemente aus. Die Erfahrungen im vergangenen Jahr waren durchwegs positiv.Die sechs hauptamtlich Angestellten des Quartieramts der Stadt Bern betreuen 57 Bauten.

2018 ermöglichten sie 3‘934 zivile und 5‘328 militärische Einquartierungen. Im Zentrum stand dabei die Zivilschutzanlage Mingerstrasse, die Stützpunkt der Zivilschutzorganisation Bern plus ist, deren Teile aber bei Ausstellungen auch immer wieder von der BERNEXPO belegt werden oder an den Schlittschuhclub Bern vermietet sind.

Auch die „Swiss Skills“ waren in der ZSA Mingerstrasse einquartiert. Das Ausbildungsgelände Gäbelbach und die Schiessanlage Riedbach bilden das zweite Standbein des Quarteramts: 128 Schiessanlässe konnten 2018 durchgeführt werden (2017: 95).

Das Obligatorische besuchten 912 Teilnehmer/Innen (2017: 1‘120), am Feldschiessen waren es 461 (2017: 440). Das Ausbildungsgelände Gäbelbach bietet den Blaulicht- und Zivilschutzorganisationen wie auch der Armee vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten – so trainiert dort die Kantonspolizei Bern ihre Diensthunde, Feuerwehren nutzen den Übungsplatz für Ausbildungen am Feuer und Dritte besuchen die Handfeuerlöscher Kurse.

Das Quartieramt stellt den Unterhalt des Ausbildungsgeländes und das Bereitstellen der Infrastruktur sicher.Die Abteilung Feuerwehr, Zivilschutz und Quartieramt habe vor vier Jahren den neuen Stützpunkt an der Murtenstrasse 98 im Westen Berns bezogen. Das Interesse der Öffentlichkeit am neuen Standort sei ungebrochen – 2018 konnten 145 Betriebsbesichtigungen mit etwa 2‘700 Gästen durchgeführt werden (2017: 135 / 2‘700)..

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