Regional

Regierung lehnt Neuorganisation des Erziehungsrates ab

2018-09-26 16:02:12
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Mit der vom Kantonsrat erheblich erklärten Motion wird verlangt, dass der Vorsteher des Erziehungsdepartementes nicht mehr Präsident des Erziehungsrates, sondern einfaches Mitglied ist, wie der Kanton Schaffhausen schildert.

Zudem seien die Vor- und Nachteile aufzuzeigen, wenn die Geschäfte des Erziehungsrates unabhängiger von der Verwaltung geführt werden. Die Motion habe zum Ziel, den Erziehungsrat zu stärken, indem dieser von einer verwaltungsunabhängigen Person geführt werde und eine eigene Geschäftsführung erhält.

Die geforderte Organisationsform würde einen markanten zusätzlichen Aufwand an personellen und zeitlichen Ressourcen sowie einen deutlich erhöhten Koordinationsbedarf verursachen. Ein verwaltungsunabhängiges Präsidium müsste vor jeder erziehungsrätlichen Sitzung ? zehn bis zwölf Sitzungen pro Jahr ? durch die jeweiligen Fachpersonen des Erziehungsdepartementes über alle im Erziehungsrat zu traktandierenden Geschäfte instruiert werden.

Der Preis für die neue Organisationsform wäre hoch, denn sämtliche bisherigen Vorteile des schlanken Ablaufes (wie insbesondere kurze interne Wege, schnelle Information, pragmatisches Handeln sowie einfache Koordination) würden künftig wegfallen. Bezüglich Prüfung der Vor- und Nachteile bei einer unabhängigeren Organisation der Erziehungsratsgeschäfte hält die Regierung fest, dass die aktuell vorhandene Organisation zur Abwicklung und Erledigung der Erziehungsratsgeschäfte effizient und schlank ist.

Die Koordinationsarbeiten des Departementssekretariats sollen weiterhin in allen übergeordneten Geschäften kompakt und zentral wahrgenommen werden. Eine Auslagerung der Erziehungsratsgeschäfte an ein externes Sekretariat sei unnötig, ineffizient, teuer und nicht zielführend..

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